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Technische Defekte an dem Eurocopter 135 ausgeschlossen

Es war ein Pilotenfehler - Abschlussbericht zum Hubschrauberabsturz bei Aerzen liegt vor

Freitag 8. Mai 2020 - Aerzen / Dehmke / Bückeburg (wbn). Es war ein Pilotenfehler. Der „General Flugsicherheit in der Bundeswehr“ hat den Abschlussbericht zu dem Hubschrauberabsturz bei Aerzen vorgelegt, bei dem eine 25 Jahre alte Pilotin ums Leben gekommen ist.

Die Unfallursache bei dem Absturz des Hubschraubers liege „in einer unglücklichen Verkettung mehrerer Ursachen vor und während des Fluges“, heißt es in einer knappen Abschlusserklärung. Technische Defekte oder Fehlfunktionen könnten ausgeschlossen werden. Die Erkenntnisse aus Flugunfällen würden intensiv genutzt „um den bereits sehr hohen Sicherheitsstandard gezielt weiter zu erhöhen“.

(Zum Bild: Ursula von der Leyen, damals noch Bundesverteidigungsministerin, ließ sich am 1. Juli 2019 nach Aerzen - Ortsteil Dehmke - fliegen um sich über das tragische Ereignis zu informieren. Erst eine Woche zuvor hatte ein Eurofighter-Pilot sein Leben bei einem Absturz verloren. Auch hier soll es sich um einen Pilotenfehler gehandelt haben, wie nunmehr ebenfalls festgestellt wurde. Foto: wbn)

 

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Der Hubschrauber war während eines Übungsfluges am 1. Juli 2019 in der Gemarkung Aerzen auf ein Stoppelfeld gestürzt. Beide Soldaten an Bord galten als erfahren und waren angehende Fluglehrer.

Während die 25 Jahre alte Soldatin getötet wurde erlitt der 26 Jahre alte Soldat, der sich ebenfalls im Cockpit befand, schwere Verletzungen.

Aus dem Bericht geht nicht hervor wer den Eurocopter 135 zu diesem Zeitpunkt geflogen hatte.

Die damalige Bundesverteidigungsministerin Ursula von der Leyen hatte sich am Absturzort im Weserbergland ein Bild von der Situation gemacht und die Erfahrung der verunglückten Besatzung hervorgehoben.

Die Unglücks-Maschine war im Hubschrauberausbildungszentrum in Bückeburg gestartet. Regelmässig finden über dem Weserbergland Übungsflüge statt.

 

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