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Mal eben 19.000 Euro weg

Stolze Autobesitzer wollen in Rinteln ihr neues Fahrzeug anmelden und stellen fest: Es ist in den Niederlanden geklaut worden

Freitag 20. November 2020 - Rinteln (wbn). Alles sah so seriös aus. Ein Mann aus Rinteln (49) und seine Frau (45) haben in Monheim ein Auto erworben. Für 19.000 Euro.

Mit den erforderlichen Papieren und dem originalen Fahrzeugschlüssel. Doch als sie den Wagen als neue stolze Besitzer zulassen wollten, kam der Schock in der Zulassungsstelle Rinteln.

 

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Dort ist das aus den Niederlanden stammende Fahrzeug im Datensystem als gestohlen gemeldet worden. Und dann kam heraus: Die Adresse des Käufers ist falsch, das Fahrzeugkennzeichen ebenfalls. Umgehend wurde der Wagen von der Polizei beschlagnahmt. Jetzt ist auch das Geld weg!

Nachfolgend der Polizeibericht aus Rinteln: „Am 18. November kaufen ein 49-jähriger Rintelner und seine 45-jährige Frau in Monheim ein gebrauchtes Fahrzeug für einen Kaufpreis von 19.000 Euro. Der Verkäufer des Fahrzeug übergibt ihm dabei die notwendigen Zulassungsbescheinigungen sowie einen Original-Fahrzeugschlüssel. Ein Kaufvertrag wird abgeschlossen, der Verkäufer zeigt seinen Pass und das Paar geht davon aus, dass alles seine Richtigkeit hat. Das Geld wird in bar übergeben. Am 19. November wollen beide das Fahrzeug in der Zulassungsstelle in Rinteln zulassen.

Dabei fällt der Mitarbeiterin der Zulassungsstelle auf, dass die sogenannte "FIN", die Fahrzeug-Identifizierungsnummer, in den Auskunftssystemen einliegt als in den Niederlanden gestohlen. Die Polizei wird informiert. Bei den weiteren Überprüfungen stellt sich heraus, dass die vom Verkäufer angegebene Anschrift nicht existiert und das am Fahrzeug angebrachte Kennzeichen nicht ausgegeben ist. Das Fahrzeug wurde durch die Polizei beschlagnahmt. Für das Rintelner Paar bedeutet das jetzt: Auto weg, Geld weg.“

 

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