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Stephan Weil: Landesweit haben wir aktuell eine Inzidenz von 81

Corona-Situation: Niedersachsen mit den drittniedrigsten Infektionszahlen in Deutschland

Montag 7. Dezember 2020 - Hannover / Berlin (wbn). Während andere Bundesländer über eine weitere Verschärfung der Corona-Verordnungen nachdenken tritt die Landesregierung in Niedersachsen in dieser Beziehung auf die Bremse.

Ministerpräsident Stephan Weil: „Für Niedersachsen sehe ich dazu derzeit keine Notwendigkeit.“ Und weiter: „Landesweit haben wir aktuell eine Inzidenz von 81, in der letzten Woche war die Tendenz  abnehmend.“

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Ministerpräsident Stephan Weil hat sich heute in Hannover zu der aktuellen Situation in Niedersachsen und zu den bundesweit geführten Diskussionen über etwaige Verschärfungen der Maßnahmen geäußert: „Niedersachsen verzeichnet derzeit die drittniedrigsten Infektionszahlen in Deutschland. Es gibt große Unterschiede im Infektionsgeschehen zwischen Ländern wie Mecklenburg-Vorpommern, Schleswig-Holstein und mit einem gewissen Abstand auch Niedersachsen auf der einen Seite und Sachsen, Bayern und Berlin auf der anderen Seite.
Ich kann gut verstehen, dass Länder, die besonders hohe Inzidenzwerte aufweisen, weitere Verschärfungen vornehmen. Für Niedersachsen sehe ich dazu derzeit keine Notwendigkeit. Auch bei uns gibt es noch einzelne Landkreise oder kreisfreie Städte mit höheren Inzidenzen, sie liegen jedoch allesamt unter 200. Landesweit haben wir aktuell eine Inzidenz von 81, in der letzten Woche war die Tendenz  abnehmend. Allerdings hat sich der Rückgang am Wochenende verlangsamt.

Auch Niedersachsen hält unbedingt fest an dem Ziel, baldmöglichst die 50er-Inzidenz zu unterschreiten. In den Tagen vor dem 20. Dezember 2020 werden wir die dann aktuelle Situation genau analysieren und entscheiden, ob wir die Regelungen in unserer Corona-Verordnung verändern müssen oder fortschreiben können.

Wir tendieren in Niedersachsen eher zu einer vorsichtigen und zurückhaltenden Linie und machen insgesamt gute Erfahrungen mit unserem Kurs. Die Rahmenbedingungen sind jedoch in den einzelnen Bundesländern sehr unterschiedlich und schon allein deswegen bin ich weit davon entfernt, anderen gute Ratschläge geben zu wollen. Ich danke auch an dieser Stelle allen Niedersächsinnen und Niedersachsen dafür, dass sie mitmachen und von sich aus auf viele direkte Kontakte verzichten, dass sie Abstand halten und doch sehr konsequent die Alltagsmasken tragen.

Ich sehe aktuell keine dringende Notwendigkeit eines weiteren Austauschs zwischen den Ministerpräsidentinnen und Ministerpräsidenten und der Bundeskanzlerin. Wenn ein solches Treffen stattfinden sollte, wird Niedersachsen aber selbstverständlich gerne teilnehmen.“

 

 

 

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