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Plötzlich ausgerastet

Maskenverweigerer schlägt Sicherheitsbediensteten im Zug mit der Faust ins Gesicht

Donnerstag 18. Februar 2021 - Bad Driburg / Höxter (wbn). Besonders hinterhältig. Ein Maskenverweigerer hat unvermittelt auf einen Kontrolleur eingeschlagen.

In einem Zug in Bad Driburg war er von zwei Mitarbeitern eines Sicherheitsdienstes angesprochen worden und hat sich auf der Bitten hin zunächst einen Mund-Nasen-Schutz aufgesetzt. Doch dann ist der Mann aus Brakel ausgerastet und hat einem der beiden Sicherheitsbediensteten unvermittelt mit der Faust ins Gesicht geschlagen.

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Der 23-Jährige aus Brakel wurde der Polizei übergeben. Nachfolgend der Polizeibericht: „Am Sonntag, 14. Februar, hatten zwei Mitarbeiter eines Sicherheitsdienstes in einem Zug in Bad Driburg eine Auseinandersetzung mit einem Maskenverweigerer, bei der sich eine Person verletzte. Die zwei Männer befanden sich in der Regionalbahn, um die Einhaltung der Coronaschutzverordnung zu gewährleisten. Auf eine Aufforderung, einen Mund-Nasen-Schutz aufzusetzen, reagierte ein 23-Jähriger aus Brakel verbal aggressiv, kam der Aufforderung jedoch nach.

Nachdem der Brakeler zunächst mit einem der Bediensteten (27) in ein anderes Abteil ging, rannte er unerwartet auf den anderen Bediensteten (22) zu und schlug ihn mit der Faust ins Gesicht. Dem 22-Jährigen wurde bei der Auseinandersetzung eine Trinkflasche aus der Hand geschlagen, wodurch eine leichte Verletzung an seiner Hand entstand. Den beiden Mitarbeitern gelang es, den Brakeler zu Boden zu bringen, obwohl er versuchte, auf beide einzuschlagen.

Im Bahnhof Bad Driburg verließen die Beteiligten gegen 17:50 Uhr den Zug und warteten auf die Polizei. Die Gemüter hatten sich beim Eintreffen der Polizei bereits beruhigt. Der verletzte Bedienstete des Sicherheitsdienstes musste vor Ort nicht ärztlich versorgt werden. Der 23-Jährige aus Brakel hatte sich bei der Auseinandersetzung nicht verletzt. Er gab an, aufgrund einer verbalen Provokation zugeschlagen zu haben. Nun muss er sich wegen Beleidigung und Körperverletzung verantworten.“

 

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