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Antwort auf Kleine Anfrage der NRW-Grünen:

Bedrohung durch rechte Straftaten hält ein Jahr nach Hanau-Attentaten an

Freitag 19. Februar 2021 - Bielefeld (wbn). Die Zahl der rechten Straftaten in Nordrhein-Westfalen bleibt auch während der Corona-Pandemie auf einem hohen Niveau.

Im vergangenen Jahr 2020 zählten die Behörden 3.383 solcher Taten, ein Jahr zuvor waren es etwa 300 mehr.

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Das berichtet die in Bielefeld erscheinende Neue Westfälische in ihrer heutigen Ausgabe unter Berufung auf eine Antwort der NRW-Landesregierung auf eine Kleine Anfrage der Landtagsfraktion der Grünen. Trotz leicht sinkender Gesamtzahl bleibt das Ausmaß an Hasskriminalität mit 1.296 Taten konstant, die Zahl der fremdenfeindlichen Straftaten ist sogar angestiegen - von 1.177 (2019) auf 1.267.

Verena Schäffer, Vorsitzende der NRW-Landtagsfraktion der Grünen, sagte der Zeitung: "Die vorliegenden Zahlen zeigen erneut: Menschenverachtung und Hass sind die Triebfeder des Rechtsextremismus." Am Jahrestag des rassistischen Anschlags in Hanau erinnerten diese Zahlen, so Schäffer, "auf besonders schmerzliche Weise an die dauerhafte Bedrohung durch den Rechtsextremismus für unsere vielfältige demokratische Gesellschaft."

 

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