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Flügel und Schnabel lädiert - das tut tierisch weh!

Kleine Eule verletzt und in Schockstarre am Fahrbahnrand der Autobahn - da kommt der rettende Engel in Gestalt von Kommissaranwärter Schmeichel

Montag 5. April 2021 - Hannover (wbn). Es ist ein trauriger, ein Mitleid erregender Anblick. Eine kleine Eule sitzt am Ostermontag verloren und völlig durchnässt am Fahrbahnrand der Bundesautobahn A7 – an ihr rauschen ganz dicht tonnenschwere Lastwagen vorbei.

Von einem dieser Ungetüme ist die Jungeule offensichtlich erwischt worden. Das Tier ist verletzt und vollkommen benommen.

Transport zu Wildtierstation

Ein aufmerksamer Autofahrer hat die Polizei verständigt, die dann das Jungtier in ihre Obhut genommen hat. Polizeikommissar-Anwärter Josh Schmeichel hat den sichtlich gezeichneten Jungvogel behutsam in eine mit Stoff präparierte Kiste bugsiert.

Das Tier ist wie in Schockstarre, an Schnabel und Flügel verletzt. Die Autobahnpolizei ist mit der kleinen Eule zur Wildtierstation nach Sachsenhagen gefahren, wo die verletzte Eule – wenn alles gut geht – wieder aufgepäppelt wird.

(Zu den Bildern: Behutsam greift sich Josh Schmeichel die benommene Eule vom Fahrbahnrand der A7 und setzt sie in den ausgepolsterten Kasten. Dann geht's nach Sachsenhagen. Fotos: Polizei)

 

Fortsetzung von Seite 1

Nachfolgend der nichtalltägliche österliche Polizeibericht aus Hannover:  „Die Autobahnpolizei Hannover hat am Ostermontag, 05.04.2021, eine Eule von der Autobahn gerettet. Das verletzte Jungtier wurde zur Wildtierstation nach Sachsenhagen gebracht, wo sie nun gesund gepflegt wird.

Ein Verkehrsteilnehmer meldete gegen 10:15 Uhr über Notruf einen Greifvogel, der auf dem Standstreifen der BAB 7 zwischen Altwarmbüchen und Kirchhorst sitzen würde. Die eingesetzte Polizeistreife fand an besagtem Ort eine durchnässte und orientierungslose Eule, die auch beim Näherkommen nicht mehr wegfliegen oder -hüpfen konnte. Womöglich ist sie kurz zuvor mit einem fahrenden Auto oder Lkw zusammengeprallt und wurde an Flügel und Schnabel verletzt.

Um das Tier nicht weiter zu verängstigen oder zu verletzen, näherte sich Polizeikommissaranwärter Schmeichel vorsichtig von der Seite und setze das Tier in eine mit Stoff ausgelegte Kiste. Dann ging es zur Wildtierstation nach Sachsenhagen. Dort wird sie jetzt wieder aufgepäppelt.“

 

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