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Feuerwehrgroßeinsatz in Lügde

Scheune in Vollbrand ! Und alles weil Unkraut „abgeflämmt“ worden ist

Sonntag 11. Juli 2021 – Lügde (wbn). Scheunenbrand in Lügder Ortsteil Elbrinxen! Es wird immer wieder vor dem sogenannten „Abflämmen“ gewarnt.

Die für Kleintiere besonders grausame Methode der Unkrautentfernung. Und jetzt wurde wieder einmal fast eine ganze Scheune mit „abgeflämmt“ weil alles außer Kontrolle geraten ist. Doch es drohte noch schlimmerer Schaden. Nur mit großem Einsatz von sieben Strahlrohren konnte die Freiwillige Feuerwehr Lügde verhindern, dass die lodernden Flammen auch auf das angrenzende Wohnhaus übergegriffen sind.

(Zum Bild: Sieben Strahlrohre auf das brennende Objekt gerichtet. Die Feuerwehr Lügde schützt so das angrenzende Wohngebäude. Foto: Feuerwehr Lügde)

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Nachfolgend die Pressemitteilung der Polizei Lippe: „Am Samstag, um 15:00 Uhr, kam es beim Abbrennen von Unkraut an einer Scheune dazu, dass diese selbst Feuer fing. Durch einen Großeinsatz der umliegenden Feuerwehren konnte ein komplettes Abbrennen der Scheune verhindert werden. Naheliegende Gebäude wurden nicht in Mitleidenschaft gezogen, Menschen wurden nicht verletzt. Es entstand ein Sachschaden von ca. 70000.- Euro.“

Nachfolgend der ergänzende Bericht der Feuerwehr:

„Die Feuerwehr Lügde wurde mit dem Einsatzstichwort Feuer 3 "Rauch aus Scheune" in die Untere Dorfstraße alarmiert. Beim Eintreffen der ersten Einsatzkräfte an der Einsatzstelle, stand eine Scheune von ca. 10 mal 15 Metern bereits im Vollbrand. Der Einsatzleiter erhöhte das Einsatzstichwort auf Feuer 4 "Großbrand Scheune". Atemschutztrupps bekämpften das Feuer im Außenangriff mit 7 Strahlrohren, hierdurch konnte das angrenzende Wohnhaus vor einem Schadensfeuer gerettet werden. Zusätzlich wurde über die Drehleiter das Feuer von oben bekämpft. Die Wasserversorgung wurde aus dem Hydrantennetz sowie aus dem nahegelegenen Ilsenbach aufgebaut. Nachdem das Feuer unter Kontrolle war, wurden die restlichen Glutnester abgelöscht, das Gebäude mit der Wärmebildkamera kontrolliert und die Brandstelle mit einem Wasser-Schaum-Gemisch benetzt. Nachdem die Arbeiten für die Feuerwehr beendet waren, wurde durch den Bauhof der Stadt Lügde das Gebäude eingezäunt."

 

 

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