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Strafverfahren wegen des illegalen Anbaus von Betäubungsmitteln

Ermittler erschnüffelten an der Wohnungstür einen eindeutigen Fall

Montag 19. Juli 2021 - Bielefeld (wbn). Zuerst ging es um gegenseitige Körperverletzung – und dann um den guten Riecher der ermittelnden Polizisten.

Die Ordnungshüter vernahmen nämlich an der geöffneten Wohnungstür des 32 Jahre alten Konflikt-Beteiligten in Bielefeld eindeutige Gerüche, die nicht etwa auf Bratkartoffeln aus der Küche sondern auf Marihuana von der Rauschgift-Plantage hinwiesen. Die Plantage befand sich in den eigenen vier Wänden.

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Es waren 25 erntereife Marihuana-Gewächse nebst szeneüblichem Zubehör. Jetzt ist ein Strafverfahren wegen des illegalen Anbaus von Betäubungsmitteln eingeleitet worden. Nachfolgend der Polizeibericht: „Bei den Ermittlungen zu einer gegenseitigen Körperverletzung stießen Polizeibeamte am Sonntagnachmittag, 18.07.2021, in einer Wohnung auf eine illegale Marihuana-Anzuchtstation.

Gegen 17:15 Uhr wurden Streifenbeamte zu einer körperlichen Auseinandersetzung in die Taubenstraße gerufen. Ein 27-jähriger und ein 32-jähriger Anwohner beschuldigten sich gegenüber den Beamten gegenseitig zuerst zugeschlagen zu haben. An der geöffneten Wohnungstür des 32-Jährigen bemerkten die Polizisten einen deutlichen Marihuana Geruch.

In einem Raum seiner Wohnung entdeckten die Beamten eine kleine professionell gestaltete Marihuana Plantage mit entsprechender Beleuchtung und Belüftung. Sie stellten circa 25 erntereife und einige kleinere Pflanzen, Pflanzensamen, zwei Crusher, szenetypisches Verpackungsmaterial und einen weiteren Anzuchtkarton sicher. Ein Strafverfahren ist wegen des illegalen Anbaus von Betäubungsmitteln eingeleitet.“

 

 

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