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Verdächtiger festgenommen / Richter erlässt Untersuchungshaft

Schwere Brandstiftung? Mieter (30) verlässt Wohnung - kurz darauf hören Zeugen Explosion

Dienstag 14. September 2021 - Hannover (wbn). Ist es ein Fall schwerer Brandstiftung in einem Mehrfamilienwohnhaus?

Ein 30 Jahre alter Mieter hat kurz vor Brandausbruch seine Wohnung verlassen. Danach waren – so Zeugen – „explosionsartige Geräusche“ in der Wohnung zu hören.

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All das geschah am Sonntag. Die Feuerwehr konnte den Brand löschen, musste aber wegen der Rauchentwicklung auch Nachbarwohnungen evakuieren. Der Tatverdächtige ist gestern festgenommen worden. Ein Haftrichter schickte den 30-Jährigen in Untersuchungshaft.
Nachfolgend der Polizeibericht: „Am Sonntag, 12.09.2021, sind Einsatzkräfte der Polizei und Feuerwehr zu einem Wohnungsbrand alarmiert worden. Personen wurden bei dem Brand nicht verletzt.

Nach bisherigen Erkenntnissen des Kriminaldauerdienstes Hannover alarmierten Anwohner gegen 16:05 Uhr den Notruf der Feuerwehr und der Polizei, da sie eine Rauchentwicklung aus einer Wohnung an der Straße "Hinter dem Holze" bemerkten. Einsatzkräfte der Feuerwehr löschten den Brand in einer Wohnung eines Mehrparteienhauses. Durch das Feuer ist keine Person verletzt worden. Durch die starke Rauchausbreitung mussten auch die Nachbarwohnungen evakuiert werden. Nach der Löschung des Brandes konnten die Bewohner wieder in ihre Wohnungen zurückkehren. Zeugen berichteten, wie der 30-jährige Mieter kurz vor Brandausbruch seine Wohnung verlassen habe und explosionsartige Geräusche zu vernehmen waren.

Der Kriminaldauerdienst ermittelt nunmehr wegen des Verdachts der schweren Brandstiftung. Der 30-Jährige Tatverdächtige wurde am Folgetag durch Einsatzkräfte festgenommen und zunächst ins Polizeigewahrsam gebracht. Am Dienstag, 14.09.2021, entschied ein Haftrichter, dass der Tatverdächtige in Untersuchungshaft kommt.“

 

 

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