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Ein 33-Jähriger aus Alfeld wurde vor Ort eines Besseren belehrt

Rettungssanitäter heftig beleidigt - und sofort im Knast gelandet

Dienstag 20. September 2022 - Bad Salzdetfurth (wbn). Ein 33 Jahre alter Mann aus Alfeld hat die Sanitäter eines Rettungswagens übel beleidigt – und ist im Knast gelandet!

Denn wiedermal kam alles ganz anders als man denkt. Es begann damit, dass die Freunde des 33-Jährigen der Meinung waren er hätte zuviel getrunken und besorgt den Rettungswagen anforderten.

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Doch die Helfer wurden von der angeblich hilflosen Person auf das gröbste beleidigt. Das mussten sie sich nicht antun und verständigten die Polizei.

Damit bekam die Angelegenheit richtig Schwung. Denn die Polizei fand schnell heraus, dass gegen den 33-Jährigen nicht nur ein Haftbefehl sondern gleich mehrere vorlagen.

Die Folge: Der Gesuchte durfte nicht im Rettungswagen einsteigen sondern musste mit der Polizei mitfahren. Er wurde in die Justizvollzugsanstalt überstellt. Und dies mit einem Strafverfahren mehr, dem der Beleidigung.

Nachfolgend der Polizeibericht: „Am 19.09.2022, gegen 21:15 Uhr, kam es zu einem Einsatz eines Rettungswagens in der Straße "Auf der Hollig" in Bad Salzdetfurth. Ein 33-Jähriger aus Alfeld hatte offenbar aus Sicht seiner Freunde zu viel Alkohol getrunken und sollte von Sanitätern in Augenschein genommen werden. Ganz so hilflos wie von seinen Begleitern vermutet, war der Alfelder jedoch ganz und gar nicht.

Der Mann lehnte es offenbar ab, untersucht zu werden und wehrte sich gegen die Maßnahmen des Rettungsdienstpersonals. Zu allem Überdruss beleidigte er die Helfer. Dass dieses Verhalten nicht nur im Allgemeinen moralisch anzuzweifeln ist, sondern auch im Einzelfall konkrete Konsequenzen hervorrufen kann, konnte der Mann wenig später am eigenen Leibe spüren. Die hinzugezogene Polizei stellte nämlich fest, dass gegen ihn mehrere offene Haftbefehle bestanden.

Da eine Behandlung in einem Krankenhaus nicht notwendig war, konnte Gesuchte statt im Rettungswagen direkt Platz im Streifenwagen nehmen. Er wurde in eine Justizvollzugsanstalt überstellt. Zusätzlich wurde gegen ihn ein neues Strafverfahren wegen Beleidigung eingeleitet.“

 

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