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Pferde waren "durchgegangen"

Kutschfahrer ist seinen schweren Verletzungen bei Unfall in Rehme erlegen

Dienstag 22. November 2022 - Rehme (wbn). Schreckliche Folge einer Kutschfahrt, die an einem November-Sonntag unter blauem Himmel in Ostwestfalen-Lippe so idyllisch begonnen hatte. Der 72 Jahre alte Kutschfahrer, der in Rehme auf abschüssiger Straße verunglückt war weil die Pferde durchgegangen sind, ist nunmehr seinen schweren Verletzungen erlegen.

Dies hat heue Mittag die Polizei mitgeteilt, die dies zum Anlass nimmt, um weitere Zeugenhinweise zu dem Unfallgeschehen zu bitten.

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Die Weserbergland-Nachrichten.de hatten über den Unfall am 13. November berichtet. Nachfolgend die heute ergänzende Pressemitteilung der Polizei: „Der Unfall eines Pferdekutschengespanns auf dem Borweg in Rehme von Sonntag, den 13. November, hat ein Todesopfer gefordert. Der Kutschenfahrer (72) erlag zwischenzeitlich seinen beim Unfall erlittenen Verletzungen. Zudem ruft die Polizei mögliche Zeugen des Geschehens auf, sich bei den Ermittlern des Verkehrskommissariats zu melden.

Wie bereits vermeldet, befuhren am Unfalltag zwei Bekannte gegen 13.15 Uhr mit der von zwei Pferden gezogenen Kutsche von der Grenzbachstraße kommend entlang des Borweg in Richtung der Kreuzung zur Oberbecksener Straße und Bachstraße. Hierbei gingen die beiden Tiere durch und beschleunigten auf der abschüssigen Straße das Gespann. Außer Kontrolle geraten fuhr das Gefährt am nach links gerichteten Fahrbahnversatz vor der Kreuzung geradeaus und prallte gegen einen Straßenbaum. Infolge des Zusammenstoßes schleuderten die beiden Bad Oeynhausener vom Kutschbock und zogen sich Verletzungen zu.

Warum die Pferde durchgingen, ist immer noch Gegenstand der Ermittlungen. Hierzu sind für die Beamten sämtliche Hinweise rund um das Unfallgeschehen interessant. Auch Beobachtungen, die sich auf die Zeit vor den Unfall beziehen, können hilfreich sein. Hinweise an die Polizei werden unter der Rufnummer (0571) 8866-0 erbeten.“

 

 

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