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Polizei setzt jetzt auf Ermittlungstaktik

Weil fühlt mit den Eltern von Arian mit: Zwischen Bangen und Hoffen

Montag 29. April 2024 - Bremervörde / Hannover (wbn). Die Nervosität steigt ins Unermessliche. Auch am achten Tag gibt es noch keinen Hinweis auf das Schicksal des sechsjährigen Jungen Arian in Bremervörde.

Nach der großangelegten Aktion mit mehr als 1200 Einsatzkräften verlagert die Polizei nunmehr ihre Vorgehensweise auf die gezielte Ermittlungsphase. Es ist eine "Soko Arian" gebildet worden. Noch immer haben die Eltern des kleinen Arian die Hoffnung nicht aufgegeben, dass sie ihr Kind wieder in die Arme schließen können.

 

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Großes Mitgefühl bringt Niedersachsens Ministerpräsident Stephan Weil in einer Botschaft an die Eltern zum Ausdruck. Weil erklärte heute Mittag: „Es geht mir wohl so wie vielen Menschen, ich hoffe wirklich sehr, dass Arian jetzt schnell und hoffentlich lebend gefunden wird. Mein Mitgefühl gilt besonders Arians Eltern, die sich in einer unerträglichen Situation zwischen Bangen und Hoffen befinden.“

Gerade deshalb wolle er allen an der Suche Beteiligten „ganz herzlich Danke sagen“.

An die Adresse der Einsatzkräfte gewandt sagte Stephan Weil: „Dies ist auch für Sie ein schwieriger Einsatz – dessen bin ich mir bewusst. Dass Polizistinnen und Polizisten auch nach Dienstschluss in ihrer Freizeit weiter suchen, dass Soldatinnen und Soldaten helfen, dass sich so viele Ehrenamtliche an der Suche beteiligen und dass Arbeitgeber und Arbeitgeberinnen ihre Beschäftigten für die Suchaktion weiterhin freistellen, ist ein eindrucksvolles Beispiel für Mitgefühl und Zusammenhalt.“ Weil hofft sehr, „dass dies alles hilft, Arian zu finden.“

Nachfolgend erine Pressemitteilung der Polizei vom heutigen Tag: "Seit Montag, den 22.04.2024, wird der sechsjährige Arian aus Elm vermisst. Sein Vater meldete sein Verschwinden in den Abendstunden, Suchmaßnahmen nach dem Jungen mit Autismus wurden unverzüglich eingeleitet. Insgesamt wurde eine Fläche von 5300 Hektar zu Land, zu Wasser und aus der Luft mit Kräften von Feuerwehr, Bundeswehr, THW, DLRG und Polizei abgesucht. Dies entspricht der Fläche von über 7500 Fußballfeldern. Es waren täglich rund 800 Personen im Suchgebiet im Einsatz, darunter auch viele polizeiliche Spezialkräfte mit Hunden, Pferden, Helikoptern, Drohnen, Booten und Tauchequipment.

Durch externe Organisationen und zivile Hilfskräfte wurden die polizeilichen Maßnahmen neben einer großen Menge an Suchkräften unter anderem mit einem Tornado-Flieger, SAR-Helikoptern und Hovercraft-Fahrzeugen der Feuerwehr, einem Amphibienfahrzeug, Drohnen, Nachtsichtgeräten und vielem mehr unterstützt. Kreative Maßnahmen, wie zum Beispiel das Aufstellen von sogenannten "Skybeamern", um Arian aus einem möglichen Versteck zu locken, wurden von Privatfirmen ermöglicht. Zusätzlich zu den genannten Maßnahmen wurde eine "Fachberatung Autismus" in die Suche eingebunden. Trotz dieses intensiven Einsatzes seitens Feuerwehr, Bundeswehr, Polizei und weiteren Hilfs- und Rettungsorganisationen konnte Arian bisher nicht gefunden werden. Nach über 160 Stunden durchgehender Suche wurden alle Auffälligkeiten im Gelände und unter der Erdoberfläche, auf dem Wasser sowie sämtliche Hinweise aus der Bevölkerung durch die eingesetzten Kräfte aufgenommen und abgearbeitet.

Nach einem Zwischenfazit durch die Führungskräfte des andauernden Einsatzes werden die groß angelegten Flächensuchmaßnahmen sukzessive reduziert und in anlassbezogene Suchmaßnahmen überführt. Hinweise zu Arian und einem möglichen Aufenthaltsort werden weiterhin erbeten und können nach wie vor über das eingerichtete Hinweistelefon abgegeben werden.

Mit Wirkung des heutigen Tages hat Polizeidirektor Jörg Wesemann die Ermittlungsgruppe "EG Arian" einrichten lassen. Von hier aus wird die Arbeit in dem Vermisstenfall ab sofort koordiniert und weitergeführt. Die Familie von Arian wird auch in der kommenden Zeit engmaschig durch die Notfallseelsorge, Polizei und Angehörige betreut und vorab über alle Ermittlungsschritte und Maßnahmen informiert. Die Ermittlungsgruppe Arian erhält personelle Unterstützung mit spezieller fachlicher Expertise in Vermisstenfällen aus der Polizeidirektion Lüneburg.

Ziel der weitergeführten Maßnahmen ist und bleibt das Auffinden von Arian.

Der ausdrückliche Dank des Inspektionsleiters und Polizeiführers, Jörg Wesemann, gilt allen bislang eingesetzten Kräften. Für die Suche nach Arian sind alle Helferinnen und Helfer Tag und Nacht an die Belastungsgrenze gegangen.

Ein herzlicher Dank gilt darüber hinaus der Bevölkerung für die überwältigende Anteilnahme und die zahlreichen Unterstützungsangebote."

 

 

 

 

 

 

 

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