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SuedLink-Diskussion:
Landräte der Hamelner Erklärung sehen sich durch Bundesnetzagentur bestätigt

Donnerstag 19. Februar 2015 - Hameln (wbn). Bekommen die Landkreise jetzt in Sachen „SuedLink“ Rückenwind von der Bundesnetzagentur (BNetzA)? Auch die Behörde hat jüngst kritisiert, dass die Findung des Trassenkorridors weder transparent  noch nachvollziehbar ist. Damit greift sie nach Ansicht von Hameln-Pyrmonts Landrat Tjark Bartels in weiten Teilen die Kritikpunkte der Landkreise auf, die sich kürzlich im Rahmen der Hamelner Erklärung zusammengeschlossen haben.

Offensichtlich könne auch die Bundesbehörde  der Begründung von Tennet für das selbstgewählte Verfahren nicht folgen. „In der Konsequenz glauben wir nicht, dass Tennet diesen Antrag noch soweit nachbessern kann, dass er annahmefähig wird, da zu viele grundsätzliche Fehler im Herangehen vorliegen“, sagt Bartels.

 

 

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So habe der Vorhabenträger den Prozess mit kleinräumigen Dialogen begleitet und sich konsequent der  von den Landkreisen geforderten Diskussion um Kriterien und Auswahl des Grobkorridors verweigert. Und genau das wird jetzt von der BNetzA kritisiert!

Auch sind durch die BNetzA viele weitere methodische Kritikpunkte aufgegriffen worden. Weiter bleiben erhebliche Bedenken bezüglich der gesundheitlichen Auswirkungen durch die weit gehend  unerforschte Realisierung in Gleichstromtechnik  bestehen, die  Tennet wenigstens über geeignete Sicherheitsabstände und wissenschaftliche Begleitung hätte auffangen müssen.

„Wir brauchen die Energiewende, aber diese muss so gering wie möglich belastend für Mensch und Umwelt sein. Neben einer vernünftigen neuen Planung wird dafür ein Paradigmenwechsel unumgänglich sein, der die Erdverkabelung zur Regel und die Freileitung zur Ausnahme macht“, fordert Bartels und weiter „der heutige Aschermittwoch sollte mit der wegweisenden Erklärung der BNetzA den Wendepunkt markieren. Nur so können wir noch rechtzeitig die anspruchsvollen Ziele der Energiewende erreichen.“

Der heutigen bundesbehördlichen Entscheidung  vorausgegangen waren intensive Gespräche mit eben der BnetzA sowie dem Bundeswirtschaftsministerium.

Am kommenden Dienstag, den 24. Februar 2015, beraten die Landkreise in einer großen Konferenz, die schon jetzt bis auf den letzten Platz ausgebucht ist, über die technischen Realisierbarkeiten der Erdverkabelung.

 

 



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