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Erheblicher Sachschaden
Überhitzter Öltopf löst Küchenbrand aus - sechs Personen verletzt


Mittwoch 4. November 2020 - Hildesheim(wbn). Der Wohnungsbrand in Hildesheim ist nunmehr geklärt. Das Feuer ist von der Küche ausgegangen in der sich ein auf dem Herd stehender Öltopf erhitzt hatte und in Brand geraten war.

Ein Löschversuch mit einer Decke war fehlgeschlagen. Bei dem Feuer wurden sechs Personen leicht verletzt. Fortsetzung von Seite 1

Der Sachschaden wird von der Polizei mit 50.000 Euro beziffert. Nachfolgend der Polizeibericht aus Hildesheim: "Am Nachmittag des 03.11.2020 brach gegen 15:00 Uhr ein Feuer in einer Wohnung im ersten Obergeschoss eines Wohnhauses in der Bäckerstraße aus.

Den Ermittlungen zufolge war die Brandursache zunächst unklar. Das Feuer wurde durch die Berufsfeuerwehr sowie Kameraden der Freiwilligen Feuerwehr Bavenstedt gelöscht. Insgesamt sechs Personen wurden leicht verletzt. Sie wurden vorsorglich in ein Krankenhaus verbracht. Der Brandort wurde durch die Polizei beschlagnahmt. Am heutigen Tag wurden die Ermittlungen bezüglich der Brandursache durch Beamte des 1. Fachkommissariats fortgeführt.

Dem vorliegenden Ermittlungsergebnis zufolge brach das Feuer auf dem Herd in der Küche der Wohnung aus. Öl, das erhitzt worden ist, hatte sich entzündet. Ein Löschversuch, der nach Aussage eines Ermittlers richtigerweise nicht mit Wasser sondern mit einer Decke unternommen wurde, verlief erfolglos. Das Feuer griff auf das Inventar über und breitete sich weiter aus. Die obere Etage des Wohnhauses ist derzeit unbewohnbar.

Der entstandene Schaden wird auf ca. 50.000 Euro geschätzt. Die verletzten Bewohner sind mittlerweile wieder aus dem Krankenhaus entlassen."
 

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