Selbstbestimmtes und eigenständiges Leben im Alter soll gefördert werden

Bis zu einer halben Million fließt jährlich in die Stadt: Hameln für Modellprojekt des Landes ausgewählt

Dienstag 22. Juli 2020 - Hameln (wbn). Hameln ist als Modellkommune für das Projekt „Präventive Hausbesuche“ ausgewählt worden.

Das hat der Bad Pyrmonter Landtagsabgeordnete und innenpolitische Sprecher der SPD Ulrich Watermann heute mitgeteilt.

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Es geht in diesem Projekt darum ein selbstbestimmtes und eigenständiges Leben im Alter zu fördern. Die Gesellschaft wird immer älter. Seniorinnen und Senioren bleiben heute im Schnitt immer länger fit und gesund. „Das führt zwangsläufig und verständlicherweise dazu, dass gerade unsere älteren Mitmenschen auch im Alter noch möglichst lange eigenständig und selbstbestimmt in den eigenen vier Wänden leben möchten“, so der SPD-Landtagsabgeordnete Uli Watermann aus Bad Pyrmont. Daher habe das Niedersächsische Sozialministerium unter Führung von Sozialministerin Dr. Carola Reimann (SPD) nun ein Projekt gestartet, das den älteren Menschen Unterstützung bieten soll, ein selbstbestimmtes Leben möglichst lange aufrechterhalten zu können.
Wie der SPD-Landtagsabgeordnete Uli Watermann aus den Niedersächsischen Sozialministerium nun erfahren hat, wurde auch Hameln neben Braunschweig und Zetel als Modellkommune für das Projekt „Präventive Hausbesuche“ ausgewählt. „Ich halte das Projekt für ein sehr zielführendes und zukunftsgerichtetes Projekt in einer alternden Gesellschaft. Das gilt insbesondere natürlich auch für Regionen, in denen sehr viele ältere Menschen leben. Ich freue mich daher, dass auch wir in Hameln durch unsere bereits sehr gute Infrastruktur Teil des Projektes sein dürfen und damit später auch für andere Seniorinnen und Senioren wichtige Erfahrungen sammeln können“, so Watermann weiter.

Im Zentrum des Projektes soll die Unterstützung von Seniorinnen und Senioren ab 80 Jahren stehen, die möglichst lange so selbstbestimmt und eigenständig leben möchten, wie es geht. „Ohne Unterstützung von außen geht das jedoch oftmals nicht mehr. Daher sollen mit dem Projekt zum einen bereits bestehende Unterstützungsangebote bekannter gemacht und zum anderen durch ergänzende Angebote ausgebaut werden. Diese Angebote können von der Einkaufshilfe bis zu einer barrierefreien Ausstattung des Haushalts gehen“, erklärt Watermann weiter.

Präventive Hausbesuche durch haupt- und/ oder ehrenamtliche Helferinnen und Helfer und die örtlichen Akteurinnen und Akteure können und sollen Seniorinnen und Senioren insgesamt den Zugang zu konkreten und individuellen Angeboten eröffnen und damit das selbstbestimmte und eigenständige Leben unterstützend begleiten.   „Durch das Projekt fließen bis 2023 jeweils bis zu einer halben Million Euro jährlich in die Modellkommunen“, so Watermann abschließend.