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Hoffnung auf ein Bündnis der demokratischen Parteien

Hamelns Oberbürgermeister-Kandidat Robert Wycislo (SPD) begrüßt die Verfassungsschutz-Beobachtung der sogenannten „Querdenker“

Freitag 30. April 2021 - Hameln (wbn). Der neue SPD-Oberbürgermeisterkandidat Dr. Robert Wycislo begrüßt ausdrücklich die Beobachtung der sogenannten „Querdenker“ seitens des Verfassungsschutzes.

Diese sei auch in Hameln längst überfällig. „Die Grenzen des guten Geschmacks wurden seitens der Querdenker schon lange überschritten“, so der SPD-Oberbürgermeisterkandidat Dr. Robert Wycislo. Konkret nennt er die Störung der Gedenkfeier für die Opfer der Corona-Pandemie als Negativbeispiel. „Das Andenken an die Verstorbenen herabzuwürdigen ist ein neuer Tiefpunkt – sogar für die Querdenker.“

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Froh ist er, dass die Teilnehmenden der Veranstaltung so besonnen reagiert haben: „Es war genau richtig, durch zurückhaltendes Verhalten deeskalierend zu wirken “, lobt Wycislo. Der SPD-Ortsvereinsvorsitzende Ingo Reddeck nimmt derweil die verfassungsfeindlichen Äußerungen der Querdenker in den Blick.

„Der Hamelner Andreas Janus hat auf Facebook angekündigt, sich für die Abschaffung des Parteiensystems einzusetzen. Er will damit  eine der Grundsäulen unserer Demokratie angreifen“, schildert Reddeck als Beispiel.

Auch wurden in der hiesigen Telegramm-Gruppe sogar antisemitische Inhalte geteilt - und blieben dort weitgehend unwidersprochen. Wycislo und Reddeck begrüßen daher die Ankündigung des Bundesamtes für Verfassungsschutz die „Querdenker“ zu beobachten. „Dies ist ein wichtiges Signal gegen Demokratiefeinde – auch in Hameln.“ Dass Verfassungsfeinde und Antisemiten versuchen in den Rat einzuziehen, habe für Hameln allerdings keinen Neuigkeitswert, berichtet Reddeck: „Auch die AfD hat bei den letzten Kommunalwahlen zwei Mandate erreicht. Den beiden Mandatsträgern war ihre eigene Partei allerdings so unangenehm, dass diese bereits nach kurzer Zeit aus der AfD ausgetreten sind“.

Er hofft, dass ein gemeinsames Bündnis der demokratischen Parteien eine Zusammenarbeit mit den Querdenkern ebenso ausschließt wie vor einigen Jahren mit der AfD.

 

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