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Weserbergland-Nachrichten.de

 



Ampelanlage regelt den Verkehr

Radweg wird neu gebaut - Behinderungen auf der Landesstraße 462 bei Salzhemmendorf

Salzhemmendorf (wbn). Vorsicht Baustellen. Auf der Landesstraße 462 zwischen Levedagsen und Ockensen ist ab ab heute mit Behinderungen für den Straßenverkehr zu rechnen.

Grund dafür sind der Neubau eines Radweges und Brückeninstandsetzungsarbeiten. Die Arbeiten an der Brücke werden acht Wochen dauern. Hierfür wird die Fahrbahn halbseitig gesperrt und der Verkehr mit einer Ampelanlage geregelt. Zeitgleich wird mit dem Bau des Radweges begonnen. Dazu ist ebenfalls streckenweise eine halbseitige Sperrung mit Ampelanlage notwendig.

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Der Kommentar

Der Held dieser vergangenen Nacht war nicht Batman, sondern ein simpler Rauchmelder für ein paar Euro

 

Von Ralph L o r e n z

Der Held dieser Nacht in Stadtoldendorf, Landkreis Holzminden, war nicht Batman. Es war ein Rauchmelder, der Alarm geschlagen hat als die Menschen im Bett lagen. Und es waren natürlich die anrückenden Feuerwehrkameraden. Das Ding für ein paar Euro ist möglicherweise kurz darauf verbrannt. Aber es hat rechtzeitig Menschenleben gerettet.

Der erfahrene niedersächsische Spezialist für zuverlässige Sicherheitstechnik, Kühn in Hildesheim, präsentiert knallhart folgende Fakten: „70 Prozent aller Brandopfer werden nachts überrascht, denn im Schlaf ist der Geruchsinn ausgeschaltet. Insgesamt ereignen sich jährlich in der Bundesrepublik Deutschland ca. 200.000 Wohnungsbrände. Hierdurch werden rund 60.000 Menschen verletzt, 5.000 Brandverletzte tragen Langzeitschäden davon und circa 500 kommen überwiegend durch Rauchvergiftungen ums Leben. Außerdem sind pro Jahr durchschnittlich über eine Milliarde Euro an Brandschäden in Privathaushalten zu verzeichnen.“ Warum also hat Niedersachsen als eines der größten und bevölkerungsreichsten Bundesländer noch immer keine Rauchmelderpflicht, wie dies in vielen anderen Ländern bereits erfolgreich praktiziert wird?

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Sicherheitstechnik hat heute Nacht Brandkatastrophe verhindert

Heizungsraum in Flammen! Rauchmelder schlägt Alarm und rettet vier Hausbewohner vor dem Feuertod

Stadtoldendorf/Deensen (wbn) .  Es war eine Investition fürs Leben: Ein zuverlässig anschlagender Rauchmelder im Wert von ein paar Euro hat vier Menschen heute Nacht bei einem Wohnhausbrand das Leben gerettet!

Die Holzmindener Polizei schilder das Geschehen wie folgt: Aus bislang ungeklärter Ursache brach in der Nacht zum heutigen Sonntag im Heizungsraum eines Einfamilienhauses in Stadtoldendorf ein Feuer aus. Die bereits schlafenden Bewohner wurden durch den Alarm eines Rauchmelders geweckt und konnten sich ins Freie retten. Um 2.58 Uhr erreichte der Notruf die Einsatzzentrale von Feuerwehr und Polizei. Aufgrund der Meldung wurde Großalarm ausgelöst. Als die Rettungskräfte am Einsatzort in der "Neuen Straße" in Stadtoldendorf eintrafen, befanden sich die Hausbewohner bereits vor dem Gebäude in Sicherheit. Wie der 56-jährige Eigentümer der Polizei bestätigte, hatte er den Alarm eines Rauchmelders gehört. Als er dann die Flammen im Heizungsraum sah, weckte er sofort seine gleichaltrige Lebenspartnerin und die beiden Enkelkinder (8 und 12 Jahre alt). Aufgrund der erkennbar großen Gefahr liefen alle sofort aus dem Haus.

(Zum Bild: Heute Nacht am Brandort in Stadtoldendorf. Als die Löschzüge am Brandort eintrafen, standen die Hausbewohner bereits auf der Straße. Der Rauchmelder hatte sie rechtzeitig vor dem Brand im Heizungsraum gewarnt. Foto: Polizei)

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Mit Kochtöpfen und Kochlöffeln formiert sich lautstark der Widerstand in Hameln

Rollt der Castor im November auch durch die Rattenfängerstadt? Atomkraftgegner eröffnen das "Rattenscheuchen"

Hameln (wbn). „Rattenscheuchen“ und Podiumsdiskussion. Hamelner Atomkraftgegner läuten den heißen Herbst ein.

Am Samstag,  23. Oktober, um 14:00 Uhr, lädt das Anti-Atom-Plenum-Weserbergland die Hamelner Bürger zum „Rattenscheuchen“ ein. Treffpunkt ist der Brunnen in der Osterstraße. Von dort führt die Aktion durch die Bungelosenstraße vor das CDU-Büro. Mit Kochtöpfen, Kochlöffeln und allerhand anderem Krachgerät wollen sie auf die „Kern“-Thematik aufmerksam machen: Die geplante Verlängerung der deutschen Atomkraftwerke um gut 20 Jahre. Die Aktion ist der Auftakt für das ab 3. November jeden Mittwoch um 18:00 Uhr stattfindende Rattenscheuchen auf dieser Route.

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Internationaler Tischtennisverband könnte an Dopingverdacht festhalten

Weiterer "Schmetterball" in Sachen Doping gegen Ovtcharov? Experten geben noch nicht endgültig Entwarnung

Tündern (wbn). Der Deutsche Tischtennis-Bund hat das Dopingverfahren gegen Ovtcharov eingestellt. Andere Verbände könnten jedoch zu einer anderen Bewertung des Vorwurfes kommen und dem international angesehenen Tischtennis-Profis aus dem Weserbergland erneut Schwierigkeiten bereiten.

Der Ex-Tünderaner Tischtennisspielers Dimitri Ovtcharov muss nach einem Bericht von Radio Aktiv weiterhin mit einer möglichen Sperre rechnen. Die Sprecherin des deutschen Tischtennisbundes Simone Hinz sagte demzufolge, die Sperre sei nur vorläufig aufgehoben. Anti-Doping Agenturen und der internationale Tischtennisverband könnten weiterhin Einspruch gegen die Aufhebung durch den Deutschen Verband erheben.

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MIT-Kreisvorsitzende Irmgard A. Lohmann begrüßt Abgeordneten-Vorstoß

Sechzehn Prozent auf alles! Neuer Vorstoß zur Steuervereinfachung. Warum 7 % für Tierfutter, 19 % für Mineralwasser?

Hameln/Berlin (wbn). „Sechzehn Prozent auf alles“, lautet die Forderung von zehn jungen CDU-Abgeordneten des Wirtschaftsflügels, die für Übersichtlichkeit und Gerechtigkeit im Steuer-Dschungel kämpfen. Unterstützung erhalten sie dabei von der Mittelstandsvereinigung (MIT).

Den Antrag auf eine große Reform der Mehrwertsteuer haben neben dem MIT-Bundesvorsitzenden Josef Schlarmann die Abgeordneten Thomas Bareiß, Steffen Bilger, Ralph Brinkhaus, Carsten Linnemann, Jan-Marco Luczak, Tankred Schipanski, Nadine Schön, Patrick Sensburg, Peter Tauber und Marco Wanderwitz unterzeichnet. „Der ermäßigte Steuersatz hat sich faktisch zu einer Branchensubvention entwickelt“, klagen sie in ihrem Antrag. Dabei haben sie vor Augen, dass die Spannweite der Steuersätze von 7 bis 19 Prozent reicht.

(Zum Bild: Irmgard A. Lohmann unterstützt "Sechzehn Prozent auf alles". Foto: Lohmann)

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Der Gastkommentar - zum Tode von Hermann Scheer

Das Werk des unbeugsamen Vordenkers fortsetzen und vollenden!

Von Rainer S a g a w e

Tief erschüttert bin ich von Hermann Scheers plötzlichem Tod. Unvergessen die Veranstaltungen, auf denen ich ihn erleben durfte. Hermann Scheer war nicht nur ein großer Vordenker und Autor der Energiewende, er war auch ein großes rhetorisches Talent und konnte die Menschen begeistern und mitreißen.

Auf Dauer in meiner Erinnerung verankert, ist seine 90-minütige frei gehaltene Rede in einem Zirkuszelt bei den "Schönauer Stromtagen". Die Schönauer Stromrebellen kauften ihr Stromnetz zurück, sind einer der bundesweit renommiertesten Öko-Strom-Anbieter. Zu den regelmäßgig veranstalteten Stromtagen waren alle Stromkunden  und hochkarätige Wissenschaftler eingeladen. Prominenz zum Anfassen. Auch Hermann Scheer kam und begeisterte die Menschen in der Runde eines Zirkuszeltes mit seinem großen argumentativen Bogen, der immer endete in der anschaulich illustrierten Erkenntnis, dass wir uns zu 100% aus erneuerbaren Quellen mit Energie versorgen können. Minutenlanger Beifall, lange Reihen standen an, um ihn kurz zu sprechen, ihn einzuladen, Fragen mit ihm zu klären. Scheer begeisterte durch seine kompromißlose aufrechte Haltung, nur die Kraft der Argumente zählte - dabei war er humorvoll und konnte herzlich lachen.

(Zum heutigen Gast-Autor: Rainer Sagawe ist Klimapolitischer Sprecher BUND Hameln-Pyrmont und seit frühen Jahren Vorkämpfer für ein verändertes Klimaschutzbewußtsein im Weserbergland. Foto: Sagawe)

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Seine Impulse strahlten auch in das Weserbergland

Hermann Scheer ist tot - the "Hero for the Green Century" (Time Magazine)

Von Veronica Maguire MA

Hameln/Bonn (wbn). Das „Time Magazine“ sah in ihm den "Hero for the Green Century" (Held des grünen Jahrhunderts):  Hermann Scheer ist tot. Der Präsident der Europäischen Vereinigung für Erneuerbare Energien Eurosolar e.V. und Vorsitzende des World Council for Renewable Energy (WCRE), Träger des Alternativen Nobelpreises, Abgeordneter des Deutschen Bundestags, ist gestern in Berlin gestorben. Er wurde 66 Jahre alt.

 „Sein plötzlicher Tod erschüttert alle“, sagt Pressesprecher Helmut Lölhöffel von Eurosolar in Bonn. Lölhöffel würdigt den global wirkenden Querdenker, der auch wesentliche Impulse für das Weserbergland gegeben hat, wie folgt: „Hermann Scheer hat eine große Lebensleistung vollbracht. Ihm sind beispielhafte Fortschritte zu verdanken, die weltweit in eine umweltgerechte Energieversorgung aus Erneuerbaren Energien ohne Kohle und Atom führen. Sein unverrückbares Ziel, die Energiewende zu beschleunigen, wird Wirklichkeit, weil er mit seinem Kenntnisreichtum, seinem logischen Denken und seiner Begeisterungsfähigkeit viele Menschen überzeugen und mitreißen konnte.

(Zum Bild: Kein Miesmacher, sondern stets auch ein Gutelaune-Bringer: Hermann Scheer, dessen Tod heute bekanntgeworden ist. Foto: Eurosolar)

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Das Weserbergland atmet auf - Deutscher Tischtennis-Bund stellt "keinen schuldhaften Verstoß" fest 

Es war eine "Peking-Ente": Ovtcharov steht nach seinem China-Turnier nicht länger unter Doping-Verdacht

Hameln/Frankfurt/Main (wbn).  Die Sportfreunde im Weserbergland atmen auf: „Das Präsidium des Deutschen Tischtennis-Bundes (DTTB) hat einstimmig beschlossen, das Verfahren wegen Dopings gegen Dimitrij Ovtcharov einzustellen. Die Suspendierung des für den russischen Verein Gazprom Orenburg aktiven Nationalspielers wird mit sofortiger Wirkung aufgehoben.“ Mit dieser Nachricht von heute Mittag ist der Albtraum für den aus Tündern stammenden Tischtennis-Profi Dimitrij Ovtcharov beendet.

Gewissermaßen hat sich der Vorwurf, der beliebte internationale Tischtennis-Star aus dem Weserbergland habe sich für seine Turnierserie in China gedopt als "Peking-Ente" (als Fehlnachricht) herausgestellt. In einer offiziellen Verlautbarung des Deutschen Tischtennis-Bundes, die den Weserbergland-Nachrichten.de vorliegt heißt es: Nach eingehender Prüfung der Sachlage sowie der Befragung und Einschätzung von Experten wie Prof. Wilhelm Schänzer, Leiter des Biochemischen Instituts an der Sporthochschule Köln, sowie Dr. Detlef Thieme, Direktor des Instituts für Dopinganalytik und Sportbiochemie in Kreischa/Dresden, ist das DTTB-Präsidium zu dem Schluss gekommen, dass im Fall von Ovtcharov kein schuldhafter Verstoß im Sinne von Artikel 2.1 in Verbindung mit Artikel 12.1 sowie Artikel 10 der Anti-Doping-Ordnung vorliegt.

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Heute morgen entdeckt

Einbruch in Tankstelle - Zigaretten und Bargeld im Wert von mehreren Tausend Euro erbeutet

Holzminden (wbn). In der Nacht zum Freitag sind in Holzminden bislang unbekannte Einbrecher in eine Tankstelle eingedrungen. Ihre Beute: Bargeld und Tabakwaren im Wert von mehreren tausend Euro.

Die Tankstelle in der Holzmindener Sollingstraße war in der Zeit von 22.00 Uhr bis 6.00 Uhr geschlossen. Diese Zeitspanne und die Dunkelheit ausnutzend, waren die Einbrecher gewaltsam in das Gebäude eingedrungen. Professionell öffneten sie einen Tresor und stahlen Bargeld sowie aus den Auslagen überwiegend Zigaretten. Bemerkt wurde der Einbruch erst am heutigen Freitagmorgen. Allein die bei dieser Straftat entstandenen Sachschäden schätzte die Polizei auf 5.000 Euro.

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Leiterin der Johann-Comenius-Schule äußert Bedenken

Schulstandort Emmerthal könnte langfristig durch Integrierte Gesamtschule in Hameln gefährdet werden

Emmerthal/Hameln (wbn). Gefährdet eine Integrierte Gesamtschule (IGS)  in Hameln möglicherweise den Schulstandort in Emmerthal?

Die Leiterin der Johann-Comenius-Schule geht nach einem Bericht von Radio Aktiv davon aus, dass eine Integrierte Gesamtschule IGS in Hameln den Schulstandort Emmerthal langfristig gefährdet. Birgit Schlesinger sagte, die Schülerzahlen an der Haupt- und Realschule gingen kontinuierlich zurück. Zwar habe die Schule einen guten Ruf in der Gemeinde, es sei aber mit einem weiteren Minus zu rechnen, wenn in Hameln eine IGS entstehen würde.

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Wer hat die zwei davon rennenden Unbekannten gesehen?

Überfall nach Mitternacht: Taxifahrer mit Messer bedroht - Bargeld geraubt

Stadthagen (wbn). Dreister Überfall auf Taxifahrer. Heute Morgen, gegen 2.20 Uhr, wurde ein Taxi zum Viehmarkt in Stadthagen angefordert. Als der 40-jährige Taxifahrer dort eintraf, wurde plötzlich die Beifahrertür seines Fahrzeugs aufgerissen und ein teilweise maskierter Mann forderte Bargeld von ihm.

Dabei bedrohte der Täter den Fahrer mit einem Messer. Der Taxifahrer händigte dem Räuber etwas Geld in Scheinen aus, woraufhin der Täter in Richtung Wall flüchtete. Das Opfer verfolgte den Mann noch über die kleine Brücke hinter dem Kiosk in Richtung Kaufhaus Hagemeyer und verlor den Täter an der Bahnhofstraße aus den Augen.

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Mit Rettungshubschrauber ins Krankenhaus

Ducati-Biker verliert Kontrolle über seine Maschine - mit schwersten Knochenbrüchen im Straßengraben!

Holzminden (wbn). Nach einem Verkehrsunfall musste ein 30-jähriger Motorradfahrer aus Holzminden am Mittwochabend in die Uni-Klinik nach Göttingen geflogen werden. Er war mit seiner Ducati von der Fahrbahn abgekommen und hatte sich beim folgenden Aufprall im Straßengraben schwerste Verletzungen zugezogen.

Der Unfall passierte gestern, um 18.10 Uhr, auf der Bundesstraße 497 zwischen Mühlenberg und Neuhaus. Vorbeikommende Autofahrer hatten sofort per Notruf die Einsatzleitstelle in Hameln informiert. Nur Minuten nach dem Eingang der Meldung waren die Rettungskräfte am Unfallort. Aufgrund der schweren Verletzungen wurde auch der Rettungshubschrauber "Christoph 44" angefordert. Dieser landete mitten auf der Bundesstraße, die von der Polizei gesperrt worden war.

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"Geld verdienen, Risiken vermeiden", heißt die Devise

Herbstumfrage für das Weserbergland: Mehrheit der Unternehmen sieht ihre Entwicklung positiv 

Von Veronica Maguire MA

Hameln/Holzminden (wbn). Das starke Mittelfeld mit guten, wirtschaftlich zufriedenstellenden Ergebnissen  der Unternehmen im Weserbergland wächst. Zu dieser Einschätzung kommt die Herbstumfrage 2010 des Regio-Wirtschaftsbarometers für die Region, das von der Trans-Forma Syndikat GmbH und dem Arbeitgeberverband der Unternehmen im Weserbergland (AdU) gemeinsam erstellt wird.

Zeitgleich zum heutigen Tage kommt aus Berlin ein ebenfalls starkes Signal: 3,5 Prozent Wachstum prognostizieren die führenden Wirtschaftsforschungsinstitute in ihrer neuen Gemeinschaftsdiagnose, die von der Rheinischen Post vorab bekannt gegeben worden ist und die heute in Berlin offiziell vorgestellt wird. So stark war die Konjunktur zuletzt vor 20 Jahren nach der Wiedervereinigung!

Doch zurück ins Weserbergland: 55,6 Prozent der heimischen Firmen sehen demzufolge ihre Entwicklung im Jahre 2010 positiv. 18,3 Prozent beurteilen die Entwicklung in 2010 negativ. Die erste Priorität liegt deshalb für das kommende Jahr auf „Geld verdienen, Risiken meiden und neue Reserven bilden“. 32 Prozent wollen deshalb kein Geld für Investitionen ausgeben und 44 Prozent ohne Neueinstellungen auskommen. Ausnahmen werden lediglich bei Neueinstellungen für die strategischen Kernbereiche Vertrieb und Produkt gemacht, die im Markt wieder Gelände gewinnen sollen. Das heißt auch: Der Anteil der Unternehmen, die mit dem vorhandenen Stamm auskommen wollen, hat sich fast verdoppelt.

(Zur Grafik: Die Entwicklung, wie sie sich in diesem Jahr im Weserbergland darstellt. Grafik: TFSG)

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Das geht uns alle an - auch im Weserbergland

WWF warnt: In zwanzig Jahren brauchen wir einen zweiten Planeten

Berlin/Hameln (wbn).  Die Menschheit lebt über ihre Verhältnisse, dies ist die zentrale Botschaft des „Living Planet Reports 2010“, den der World Wide Fund For Nature (WWF) heute vorgestellt hat. Sinnigerweise erfolgte die Vorstellung des Berichtes in einem Berliner Konsumtempel. Die Botschaft geht jeden an, auch im Weserbergland.

Zwar können gerade in dieser Region die Naturschützer beeindruckende Erfolge mit einem sich verändernden Umweltbewusstsein erzielen, doch sprechen anderswo die Zahlen eine klare Sprache. Wenn der Raubbau an der Natur so weitergeht, bräuchte die Menschheit in zwanzig Jahren einen zweiten Planeten! Hier die Bestandsaufnahme des WWF: Der Bestand von 2.500 ausgewählten Tierarten, die charakteristisch für die unterschiedlichen Land-, Meeres- und Süßwasserökosysteme der Erde sind, ist seit den 70er Jahren im Schnitt um rund 30 Prozent zurückgegangen. In den Tropen ist der natürliche Reichtum sogar noch stärker eingebrochen. Hier gingen die Populationsgrößen um fast 60 Prozent zurück. Der Living Planet Report dokumentiert, dass die Ursache für den Artentod im wachsenden Hunger nach Rohstoffen und natürlichen Ressourcen zu finden sind. „Um die Nachfrage nach Nahrung, Energieträgern und anderen natürlichen Rohstoffen zu decken, bräuchte man schon jetzt einen zweiten Planeten“, betont Eberhard Brandes, Vorstand des WWF Deutschland. Der scheinbare Wohlstand in den Ländern mit hohem Einkommen werde mit dem biologischen Reichtum unter anderem der Tropen erkauft. Auch Deutschland gehöre zu den ökologischen Schuldnerländern.

(Zum Bild: Fischerei in Papua Neuguinea - Süßwasserfische liefern in vielen Entwicklungsländern bis zu 70 Prozent des tierischen Proteins in der menschlichen Nahrung. Foto: Brent Stirton / Getty Images / WWF) 

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Vorverfahren zur Umwelt-Verträglichkeitsprüfung

Holländer fragen, was das Weserbergland von ihrer Idee hält ein neues Kernkraftwerk zu bauen

Hannover/Borselle/Hameln (wbn). So eng ist Europa schon zusammengerückt. Wenn im niederländischen Borselle ein Kernkraftwerk geplant und gebaut wird, muss auch das benachbarte Bundesland Niedersachsen mitsamt dem Weserbergland im Anhörungsverfahren angehört werden.

Die Unterlagen für das Vorverfahren zur Umweltverträglichkeitsprüfung (UVP) für die Errichtung eines neuen Kernkraftwerkes am Standort Borssele (Niederlande) können ab morgen auch in Niedersachsen eingesehen werden. Ausgelegt sind die Unterlagen im Niedersächsischen Ministerium für Umwelt und Klimaschutz sowie in den Regierungsvertretungen Braunschweig, Hannover, Oldenburg und Lüneburg.

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Haus- und Grundstücksbesitzer sind zur Rattenbekämpfung verpflichtet

Jetzt kommen die Ratten - was zu tun ist, damit sie nicht bleiben

Nienburg (wbn). Wenn’s kalt wird, wollen die Ratten kuscheln. Im Stall, in der warmen Scheune, im Haus, nicht ungern auch in der Küche. Mit anderen Worten, die gefräsigen Tiere drängen jetzt mit aller Macht in die Gebäude. Der Landkreis Nienburg/Weser weist daher daraufhin, dass zur Bekämpfung der Ratten der jeweilige Haus- bzw. Grundstücksbesitzer verpflichtet ist.

Ist der Grundstücksbesitzer nicht gleichzeitig Eigentümer, so kann auch der Eigentümer durch die Gemeinde zur Rattenbekämpfung verpflichtet werden. Ratten sind so zu bekämpfen, dass Menschen, Haustiere und Wild nicht gefährdet werden. Dabei dürfen nur zugelassene Mittel als Giftköder eingesetzt und Verfahren angewendet werden, die den tierschutzrechtlichen Bestimmungen entsprechen. Werden Rattenbekämpfungsmittel an Orten ausgelegt oder aufgestellt, die anderen Personen zugänglich sind, so ist auf ihren Standort deutlich erkennbar hinzuweisen.

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Auch ein 71. Wiegenfest ist kein Grund zum Anstoßen im Straßenverkehr 

Crash zum Geburtstag - an der Bültekreuzung hat's mal wieder gekracht

Holzminden (wbn). Verkehrsunfälle auf der Holzmindener Bültekreuzung sind seit Inbetriebnahme der neuen Ampelanlage ja eher eine Seltenheit geworden. Doch am Dienstagnachmittag stießen wieder zwei Autos zusammen.

Glücklicherweise wurde niemand verletzt. Nach Polizeiangaben fuhr ein 71-jähriger Mann aus Holzminden mit seinem Citroen, aus Richtung Kreisel kommend, auf die Bültekreuzung zu. Er wollte nach links in die Liebigstraße abbiegen. Die Ampelanlage zeigte für ihn Grünlicht und einen gelb blinkenden Pfeil. Doch der Autofahrer achtete offenbar nicht auf einen VW-Kleinbus, der ihm aus Richtung Innenstadt entgegen kam. Im Kreuzungsbereich stießen beide Autos heftig zusammen. Als Unfallzeit notierte die Polizei 16.40 Uhr. An dem Citroen waren Frontschürze und Kühlergriff nach dem Crash so stark deformiert, dass der Wagen abgeschleppt werden musste.

(Zum Bild: Trotz Ampelregelung hat's mal wieder an der Bültekreuzung gekracht. Foto: Polizei)

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Bus-Beeinträchtigungen auch in Barksen

Einschränkungen für den Busverkehr: Valentinibrücke in Emmerthal wird für drei Tage voll gesperrt

Emmerthal/Barksen (wbn). Beeinträchtigung des Oeffis-Linienverkehrs durch zwei Baustellen im Weserbergland: Während der Herbstferien werden Straßenbaumaßnahmen in Barksen und in Emmerthal zu kurzfristigen Einschränkungen beim Linienverkehr führen.

Ab Samstag, 16. Oktober, bis einschließlich Dienstag, den 19. Oktober, wird die Valentinibrücke zwischen Kirchohsen und Hagenohsen für den Fahrzeugverkehr voll gesperrt. Lediglich Fußgänger können diesen Bereich passieren. Der Busverkehr auf den Linien 3 und 44 muss in der Ortschaft Kirchohsen erheblich eingeschränkt werden: Die Linie 3 kann nur zwischen Klein Berkel und Hagenohsen verkehren. Für die Linie 44 wurde ein gesonderter Baufahrplan aufgestellt, der unter www.oeffis.de einsehbar ist. Die Kanalbauarbeiten in Barksen beginnen am Montag, den 18. Oktober und dauern bis Freitag, den 22. Oktober  an.

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Brandgeruch im abendlichen Zug

Was für Verbrecher! Vorsätzliche Brandstiftung in der S-Bahn bei Bad Münder. Zugbegleiter entdeckt das Feuer in letzter Minute

Bad Münder/Hannover (wbn). Das hätte böse ausgehen und teuer werden können. Unbekannte hatten abends in einem S-Bahnzug  bei Bad Münder vorsätzlich Feuer gelegt.  Sie wollten einen brennenden Zug durch die Nacht fahren lassen.

Der Fall hat sich bereits am Samstag Abend ereignet, ist aber erst heute von der Bundespolizei mitgeteilt worden. Vielleicht ist es nur dem raschen Einsatz eines Zugbegleiters zu verdanken, dass es am vergangenen Samstag in der S-Bahn Linie 5 nur zu einem Sachschaden gekommen ist.

Zugbegleiter entdeckt einen Stapel brennender Zeitungen

Kurz nach dem Halt in Bad Münder gegen 21:00 Uhr wurde der DB-Mitarbeiter durch Brandgeruch im hinteren Teil des Zuges auf einen brennenden Stapel von Zeitungen unter den Sitzen aufmerksam. Mit Getränkeresten und durch beherztes Austreten gelang es ihm, das Feuer zu löschen, ehe es noch größeren Schaden verursachen konnte.

(Zum Bild: Die Aussage dieses Beweisfotos ist deutlich, hier hat einer mehrere Zeitungsseiten unter den Zugsitzen in Brand gesteckt und damit vorsätzlich Feuer gelegt. Der oder die Täter könnten in Bad Münder, aus Richtung Hannover kommend, ausgestiegen sein. Wer hat verdächtige Beobachtungen gemacht oder kann der Bundespolizei anderweitig mit sachdienlichen Hinweisen behilflich sein? Foto: Polizei)

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An einer Tankstelle hatten sich heute zwei Autodiebe ziemlich "uncool" verhalten

Da gab der Skoda-Fahrer Gas... - Und nach kurzer Verfolgungsfahrt gab er auch gleich auf

Eschershausen (wbn). Nach einer kurzen Verfolgungsfahrt mit Blaulicht und Martinshorn konnten Autodiebe am heutigen Dienstag von Beamten der Polizeistation Stadtoldendorf gestellt werden. Wie sich anschließend herausstellte, gehen offenbar noch viele weitere Straftaten auf das Konto des 22-jährigen Haupttatverdächtigen.

Ausgangspunkt der Polizeiaktion war eine Tankstelle in Eschershausen. Hier fielen den Polizisten zwei Männer an einem Skoda auf, die offenbar nicht erkannt werden wollten. Die Beamten überprüften das Auto-Kennzeichen und stellten fest, dass das Fahrzeug als gestohlen gemeldet war. In diesem Moment gab der Skoda-Fahrer Gas, missachtete polizeiliche Haltezeichen und fuhr mit hoher Geschwindigkeit auf die B 64 in Richtung Holzminden.

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