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Handwerkertag und 30-Jahr-Feier im Museumsdorf Börry

Ministerin Grotelüschen, ein Mitglieder werbender Landrat und diverse Briefumschläge - in der Festscheune hat der Museumsverein reiche Ernte eingefahren

 Von Ralph Lorenz

Börry (wbn). Das beeindruckt auch den Landrat Rüdiger Butte. Zum zweiten Mal zeigt die neue Landwirtschaftsministerin im niedersächsischen Kabinett in den wenigen Tagen ihrer noch jungen Amtszeit im Weserbergland Flagge – diesmal beim Handwerkertag im Dorfmuseum zu Börry. Wie heißt sie gleich?

Ach ja, Astrid Grotelüschen. Gelernte "Diplom-Oecotrophologin". Der Titel klingt irgendwie extrem gefährlich, ist aber der Abschluß, wenn man an einer angesehenen Hochschule wie der in Bonn erfolgreich Haushalts- und Ernährungswissenschaften studiert. Leute mit solchen profunden Kenntnissen betätigen sich auch zum Schutz der Verbraucher. Die 46-jährige Katholikin, in Köln geboren, verheiratet, drei Kinder, hat es nun also in das kleine Emmerthaler Dörfchen Börry verschlagen. Und sie findet gleich die richtigen Worte. Auch sie wohne in einem vergleichbar kleinen Dörfchen, wisse was es bedeutet, wenn solch eine ehrenamtliche Einrichtung wie das schmucke Dorfmuseum für Landtechnik und Landarbeit dreißig Jahre lang unentgeltlich aufgebaut worden sei. Der Vorsitzende des Museums-Fördervereins, Rolf Keller, lächelt dankbar. Die Ministerin im blauen Kostüm singt das hohe Lied auf den bäuerlichen Fortschritt, stellt fest, dass „Zukunft auch Vergangenheit braucht“ und scheint sich in der bis auf den letzten Platz gefüllten Festscheune wohlzufühlen. Jawohl, Grotelüschen hat so etwas wie Stallgeruch. Ein Kompliment im ländlichen Bereich.

(Zum Bild: Landwirtschaftsministerin Astrid Grotelüschen erhält von Rolf Keller die Dorfchronik von Börry. Foto: Lorenz)

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Traditioneller Handwerkertag und Feier zum dreißigjährigen Bestehen

Niedersächsische Landwirtschaftsministerin besucht heute das Dorfmuseum in Börry

Börry/Emmerthal (wbn). Niedersachsens Landwirtschaftsministerin Astrid Grotelüschen wird heute Mittag zum Handwerkertag im Dorfmuseum in Börry erwartet, das gleichzeitig sein dreißigjähriges Bestehen feiert.

Wie immer zeigen in dem ehrenamtlich geführten Dorfmuseum Handwerker ihre jahrhundertealte Fertigungskunst und beeindrucken mit ihren Publikumsvorführungen. Daneben gibt es eine Vielzahl von Ausstellungsstücken aus dem landwirtschaftlichen Alltag.

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Stadtmarketing Hameln, Sparkasse Weserbergland und E.on laden ein

Public Viewing als ultimativer Mega-Event im Weserbergland: Sonntag abend verwandelt sich die Rattenfängerhalle in eine WM-Arena

Hameln/Durban (wbn). Public Viewing in der Rattenfängerhalle. Am morgigen Sonntag setzt die deutsche Elf gegen die Mannschaft aus dem Land der Kängurus zum ersten WM-Sprung an! Und Tausende können in der Hamelner Rattenfängerhalle beim beliebten Public Viewing das Geschehen auf einer Großleinwand  in super Übertragungsqualität in geselliger Partystimmung verfolgen.

Das Hamelner Stadtmarketing, die fußballbegeisterte Sparkasse Weserbergland und E.on erweisen sich wieder als perfekte Gastgeber, die wissen, wonach sich das Fußballherz sehnt. Gute Laune mit vielen Fußballfans aus dem Weserbergland und Siegerstimmung – und das auch vor und nach dem Spiel. Es macht einfach noch mehr Spaß, die Fußball-WM in der Gemeinschaft zu erleben, die Freude zu teilen – und nötigenfalls auch den Frust. So verwandelt sich die Rattenfängerhalle selbst in eine super WM-Arena.

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Konzept angeblich zu teuer

Aerzen hält sich bei Klimaagentur weiterhin zurück - Mehrheitssprecher schließt aber Beitritt zu späterem Zeitpunkt nicht aus

Aerzen (wbn). Die Gemeinde Aerzen zeigt gegenüber der Klimaschutzagentur für das Weserbergland weiterhin die kalte Schulter, doch schließt der Sprecher der Mehrheitsfraktion den Beitritt der Gemeinde zu einem späteren Zeitpunkt nicht aus.

Der Sprecher der SPD/FDP-Mehrheitsgruppe im Aerzener Gemeinderat, Burkhard Schraps, hat die ablehnende Haltung gegenüber der geplanten Klimaschutzagentur verteidigt. Die Mehrheitsgruppe hatte sich bereits im Vorfeld gegen den Beitritt des Fleckens zur Klimaschutzagentur ausgesprochen. Auch der Aerzener Verwaltungsausschuss hat sich jetzt mehrheitlich dagegen ausgesprochen.

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Kripo: Der beschuldigte Sohn "ist psychisch krank"

 

Vater-Sohn-Drama: 81-Jähriger nach zahlreichen Messerstichen im Bett verblutet - Sohn lässt sich widerstandslos festnehmen

 

Bückeburg/Nienburg (wbn). Tod durch verbluten. Wie die Nienburger Polizei heute mitteilt, ist der 81-jährige Vater, der gestern von seinem 57-jährigen Sohn aus noch ungeklärten Gründen getötet worden ist, aufgrund zahlreicher Messerstiche in Oberkörper und Hals verblutet.

 

„Der beschuldigte Sohn ist psychisch krank und machte in seiner Befragung völlig wirre Angaben“, heißt es in einer heute den Weserbergland-Nachrichten.de vorliegenden Stellungnahme von Polizeipressesprecherin Gabriela Mielke in Nienburg. Seitens der Staatsanwaltschaft Bückeburg sei ein Antrag auf Erlass eines Unterbringungsbefehls gestellt worden, der durch den Haftrichter des Amtsgerichts Bückeburg erfolgte. Der Sohn wurde einer psychiatrischen Klinik in Osnabrück zugeführt. Was war gestern Morgen in der gemeinsamen Wohnung in Bückeburg in der Jetenburger Straße  geschehen?

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Diese "Markentreue" war nicht gewollt - Aldi, Aldi und kein Ende...

 

Der coole Aldi-Räuber verlor bei einer Verkehrskontrolle die Nerven - Serientäter ging der Polizei ins Netz

 

Bad Münder/Alfeld/Delligsen (wbn). Es ging schneller als gedacht: Der Aldi-Räuber, der allein im Weserbergland dreimal zugeschlagen hat und stets beherzt in die Kasse griff und die Geldbündel herausriss, ist bei einer simplen Polizeikontrolle aufgeflogen. Offenbar hatte er die Nerven verloren, als er im Rahmen einer Verkehrskontrolle in Hannover angehalten werden sollte.

 

Er gab Gas und als ihm die Polizei dicht auf den Fersen war, flüchtete er zu Fuß weiter. Aber auch hier war die Polizei schneller. Festnahme! Erst nach und nach wurde klar, was für ein dicker Fisch ins Netz gegangen war. Der dreiste Aldi-Dieb hatte zuletzt in Bad Münder und im Raum Goslar jeweils einen Filialbetrieb der Aldi-Kette überfallen. Der 34-jährige Täter aus Alfeld war geradezu auf Aldi abonniert. Er hatte bereits eine mehrjährige Haftstrafe hinter sich – und immer galt sein diebisches Vergnügen den Aldi-Märkten. Einen seiner Überfälle beging er in Delligsen und damit in unmittelbarer Nähe zu seinem Wohnort Alfeld, in dessen Bereich er auch die Kraftfahrzeugkennzeichen für die Fluchtfahrzeuge entwendet hatte.

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"Überfall Geld her..." - Täter ist ziemlich jung

 

Bewaffneter Banküberfall auf Volksbank-Hauptstelle! Kassiererin steht noch unter Schock

 

Nienburg (wbn). Bewaffneter Banküberfall auf eine Volksbank-Hauptstelle! Heute nachmittag hat ein maskierter Täter die Hauptstelle der Volksbank Nienburg in der Hafenstraße überfallen.

 

Der relativ junge Mann erbeutete unter Vorhalt einer Schusswaffe einen noch nicht feststehenden Geldbetrag und flüchtet unerkannt. Kurz vor 16.00 Uhr betritt der Räuber die Volksbank durch den Hintereingang. "Im Kassenbereich bedroht er die Kassiererin mit einer Waffe und fordert mit den Worten "Überfall Geld her" die Herausgabe von Bargeld", so Polizeipressesprecherin Gabriela Mielke. Die 49-Jährige Mitarbeiterin händigt Bargeld in noch unbekannter Höhe aus und der Täter flüchtet zu Fuß durch den Hintereingang über die dortigen Parkdecks in Richtung Bürgermeister-Stahn-Wall.

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Ein 14-Jähriger zeigt sich nunmehr reumütig

 

Graffiti-Terror: Schmierfink oder Künstler? Das einzig kunstvolle schien die Ermittlungsarbeit der Polizei zu sein

 

Holzminden (wbn). Ein 14-jähriger „Graffiti-Künstler“ hat nunmehr reumütig zur Kenntnis nehmen müssen, dass seine ungebetenen „Kunstwerke“ nicht überall Begeisterung auslösen – wenn überhaupt. Die Polizei hat den Jugendlichen jetzt in Holzminden als Schmierfink an Gebäuden und Wänden enttarnt.

 

Kunst oder Schmiererei - diese Frage stellt sich oft den Betrachtern der an zahlreichen Orten vorhandenen Graffiti-Sprühereien. Tatsächlich gibt es eine Anzahl von Künstlern, die mit einem entsprechenden Auftrag versehen, grauen Betonflächen mit ansprechenden bunten Bildern durchaus ein sehr viel freundlicheres Aussehen verleihen können. Eher nicht (oder noch nicht) zu dieser Art Künstler zu zählen, ist jedoch ein 14-jähriger Schüler aus Holzminden, der vornehmlich in den vergangenen Monaten, zum Teil aber auch schon in den zurückliegenden Jahren, zahlreiche bunte Graffitis an Wänden und Mauern, Toren, Brücken, Spielgeräten und Zäunen hinterlassen hat.

 

(Zum Bild: Über den künstlerischen Anspruch dieses Graffittis ließe sich durchaus streiten, doch rechtlich gesehen ist dies Sachbeschädigung und die Farbe nur schwer zu entfernen. Hätte sich allerdings Picasso - seligen Angedenkens - an dieser Tür vergriffen, wäre sie anschließend in London versteigert worden... Foto: Polizei)

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Stadt sieht die Notwendigkeit sich von Aufgaben zu trennen

Einstimmig: Ortsrat macht sich für Hausaufgabenhilfe in Afferde stark

Hameln/Afferde (wbn). Gibt es doch noch einen Lichtblick für die von Einsparmaßnahmen bedrohte Hausaufgabenhilfe in Afferde?

Die Mitglieder des Ortsrates Afferde haben zumindest die Stadt Hameln einstimmig in einem Antrag aufgefordert, die Hausaufgabenhilfe an der Grundschule Afferde fortzuführen. Bisher hat die Stadt jährlich 2900 Euro für die Hausaufgabenhilfe zur Verfügung gestellt. Aufgrund der desaströsen Haushaltslage müsse sich die Stadt nun von Aufgaben trennen, für die eigentlich das Land Niedersachsen zuständig sei, erklärte Andreas Breitkopf, Fachbereichsleiter Bildung laut Radio Aktiv.

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Schon im Februar einen Gesetzentwurf erarbeitet

 

Kündigung wegen eines Bagatelldeliktes endlich aufgehoben - Lösekrug-Möller begrüßt das "Emmely"-Urteil

 

Berlin/Hameln (wbn). Der aufsehenerregende Rechtsstreit um die angebliche Pfandbonunterschlagung einer Kassiererin ist zugunsten der Angeklagten beendet - und die Weserbergland-Bundestagsabgeordnete Lösekrug-Möller atmet erleichtert auf. Das Bundesarbeitsgericht hat heute die Kündigung einer Supermarktkassiererin wegen der Unterschlagung zweier Pfandbons im Wert von 1,30 Euro aufgehoben. Die Entlassung der unter dem Spitznamen "Emmely" bekannt gewordenen Berlinerin sei nicht gerechtfertigt, urteilten die Richter.

 

Die heimische Bundestagsabgeordnete Gabriele Lösekrug-Möller (SPD) begrüßte heute das Urteil und sagte in Berlin, es entbehre jeder Grundlage, "Menschen, die eine lange Betriebszugehörigkeit haben, wegen eines solch unverhältnismäßigen Bagatelldelikts zu entlassen." In ihrer Begründung erklärten die Richter, der Vertrauensverlust, den die Supermarktkette ,Kaiser's Tengelmann' als Kündigungsgrund angegeben hatte, sei durch dieses einmaligen Delikt nicht gerechtfertigt. Lösekrug-Möller verweist auf die Brisanz des Urteils und hält den Vorstoß der SPD-Bundesfraktion, Bagatellkündigungen gesetzlich vorzubeugen für wichtig: "Die SPD hat das Problem frühzeitig erkannt und schon im Februar einen Gesetzesentwurf erarbeitet, der die Ausweitung des Kündigungsschutzes vorsieht."

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Zwei Einbrüche in Emmerthal am hellichten Tag

 

Fenster und Türen aufgehebelt: Osteuropäische Einbrecher-Bande macht das Weserbergland unsicher

 

Emmerthal (wbn). Eine osteuropäische Bande macht offenbar das Weserbergland wieder unsicher. Die Gangster haben gestern vormittag zwei Einfamilienhäuser in Emmerthal aufgesucht und sind offenbar systematisch vorgegangen. Sie drangen über Fenster und Terassentüren, die geschickt aufgehebelt wurden, in das Hausinnere und konzentrierten sich auf Wertgegenstände.

 

Hier der Polizeibericht von heute Abend: Gestern kam es in der Zeit von 7:28 Uhr bis 10:00 Uhr zu Einbruchdiebstählen in zwei nebeneinander liegenden Einfamilienhäusern in Emmerthal. Bislang unbekannte Täter gelangten durch Aufhebeln eines Fensters beziehungsweise einer Terrassentür in die Wohnhäuser, durchwühlten die Räumlichkeiten und entwendeten unter anderem Schmuckstücke. Die Hausbesitzer waren zum Tatzeitpunkt nicht zu Hause.

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Umfassendes Geständnis abgelegt - mehrfache Einbruchversuche in dieselbe Arztpraxis

20-Jähriger festgenommen: Einbrüche in Serie und krankhafte Automaten-Spielsucht - die Spirale des Verbrechens

Hameln (wbn). Kindergärten, Arztpraxen und Gartenlauben waren vornehmlich die Einbruchsziele des 20-jährigen Holzmindeners, der jetzt von den Ermittlern des Polizeikommissariats dingfest gemacht werden konnte.

Mit den belastenden Ermittlungsergebnissen der Fahnder konfrontiert, legte der Heranwachsende nunmehr bei der Polizei ein umfangreiches Geständnis ab. Insgesamt gehen acht Einbruchsdiebstähle bzw. Einbruchsversuche auf das Kontodes 20-Jährigen. Bereits im November 2009 begann der junge Mann seine Einbruchsserie in eine Arztpraxis in der Allersheimer Straße. Nachdem er sich gewaltsam durch ein Fenster Zugang zur Praxis verschafft hatte, gelang es ihm aus einem von ihm aufgebrochenen Schrankfach Bargeld von einigen Hundert Euro zu erbeuten.

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In Emmerthal leuchtet jetzt eine "Ampel" auf

Rechnerischer Vorteil im Verwaltungs-Ausschuß: SPD, Grüne und FDP bilden Mehrheitsgruppe

Emmerthal (wbn). Wurden sie durch die Bündnisgespräche in Nordrhein-Westfalen inspiriert, wo es jetzt um eine „Ampelkoalition“ geht? Jedenfalls hat sich jetzt eine Mehrheitsgruppe im Emmerthaler Gemeinderat gebildet, die aus SPD, FDP und Grünen bestehen soll.

 Damit ist zwar noch nicht die Mehrheit im Gemeinderat gegeben, denn die CDU ist mit zwölf Sitzen nach wie vor die stärkste Fraktion und die Freie Wählergemeinschaft Emmerthal (FWE) weist drei Plätze auf, doch die aus elf Mandatsträgern bestehende SPD-Fraktion hat zusammen mit Grüne und FDP (jeweils ein Sitz) aufgrund der Auszählverfahren einen Platz mehr im wichtigen Verwaltungsausschuß (VA). In diesem Ausschuß werden auf dem kurzen Dienstweg wichtige Vorentscheidungen getroffen.  Politische Beobachter haben sich ohnehin gewundert, weshalb die SPD diesen Schachzug nicht schon früher vollzogen hat. SPD-Fraktionsvorsitzende Ruth Leunig meinte, man habe es nach der Wahl erst einmal getrennt probieren wollen.

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Polizei konnte Gebäude rechtzeitig räumen

Küchenbrand in einem Mehrfamilienhaus - Ursache noch unklar. 20.000 Euro Sachschaden 

Hameln (wbn). Wohnungsbrand am Mertensplatz in Hameln. Gestern abend kurz nach 21 Uhr wurde die Hamelner Berufsfeuerwehr zu einem Feuer in einem Acht-Familienhaus gerufen.

Aus noch unbekannten Gründen war in der Küche ein Brand ausgebrochen. Das Feuer konnte unter Einsatz eines C-Rohres von den zehn Einsatzkräften – darunter vier Atemschutzgeräteträger - rasch unter Kontrolle gebracht werden.  Die Wohnung war unbewohnt, Personen zu keinem Zeitpunkt ernsthaft gefährdet.

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Grüne fordern unverzügliche Vernichtung der Aussaat

Allgemeine Verunsicherung: Ist illegaler Genmais auch im Weserbergland ausgesät worden?

Hameln/Holzminden/Hannover (wbn). In der Europäischen Union nicht zugelassener Genmais soll auch im Raum Hildesheim, Hameln-Pyrmont, Schaumburg, Holzminden angebaut worden sein. Das teilte der Grüne Landtagsabgeordnete Christian Meyer nach einer Anfrage der Grünen im Landtag mit.

Danach liegen genverunreinigte Äcker auch im Bereich des Gewerbeaufsichtsamtes Hildesheim. Insgesamt sollen mindestens 23 Landwirte in Niedersachsen den illegalen Genmais der Sorte NK603 aufgrund fehlerhafter Meldungen des Agrarministeriums und der Firma Pioneer in Buxtehude ausgesät haben. „Die Landesregierung trägt die politische Verantwortung dafür, dass es zur illegalen Aussaat kam“, sagte Meyer.

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Doppelt so schnell wie erlaubt - da griffen die Beamten zum Mittel der Entschleunigung

Proberitt mit 180 PS und 200 Stundenkilometer durch das Weserbergland - die Polizei hatte Mühe dem Biker hinterherzukommen

Nienburg (wbn). Tolle Probefahrt, super Beschleunigung und geile Geschwindigkeit – Lappen weg!

Der 41-jährige Biker aus Hannover, der ein 180 PS starkes Motorrad mal eben bei einer „Probefahrt“ in der Gemarkung Linsburg ausgetestet hat, ist jetzt voraussichtlich erst einmal „probeweise“ den Führerschein los. Für wahrscheinlich drei Monate.

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Mit Eigentümern soll jetzt das Gespräch gesucht werden

In Bad Pyrmont stehen derzeit 27 Geschäfte leer - Stadt setzt verstärkt auf Internet-Aktivitäten

Bad Pyrmont (wbn). Die Stadt Bad Pyrmont will sich verstärkt um leerstehende Geschäfte in der Innenstadt kümmern.

Die Darstellung auf der Internetseite der Stadt solle verbessert werden, um Geschäftsleute zu interessieren in Bad Pyrmont ein Gewerbe zu betreiben, sagte Pyrmonts erster Stadtrat Eberhard Weber gegenüber Radio Aktiv. Aber auch mit den Eigentümern müsse das Gespräch gesucht werden. Eine Zusammenarbeit mit den Grundstücksmaklern halte er für eine Möglichkeit, so Weber weiter. Zur Zeit stehen in der Bad Pyrmonter Innenstadt 27 Geschäfte leer.

 

Der neue Fisch kam über die Weser: Heute offizieller deutschlandweiter Matjesstart!

Mit großem Gepolter rollten heute die ersten Matjesfäßchen der neuen Saison durch die Böttcherstraße

Bremen/Hameln (wbn). Es ist eine alte Tradition: Ein Tag nach der Eröffnung der Matjes-Saison in Holland wird in Deutschland offiziell in Bremen das erste Faß mit dem Matjes der neuen Saison geöffnet. Damit wird zugleich klargestellt: Matjesfeste, die bereits wenige Tage vorher stattfinden und allein durch diese Terminwahl schon den Eindruck erwecken könnten, es handle sich um die neue Saisonware, müssen als Etikettenschwindel erscheinen. Auf dem Bremer Domshof wurde also am heutigen Vormittag um 10.50 Uhr die diesjährige Matjes-Saison offiziell eröffnet.

Bei dem Fest mit Schlemmer-Garantie wurde das erste Fässchen mit der frisch eingetroffenen Ware versteigert. Ab dem heutigen Tag ist der Matjesfang 2010 deutschlandweit im Fischfachhandel erhältlich.  Das von Peter Koch-Bodes, Vorsitzender des Fachverbandes „Der Fischfachhandel“ , organisierte Eröffnungsfest in Bremens Innenstadt fand nun schon zum 27. Mal statt. „Nicht nur für uns Händler ist dieser Termin jedes Jahr ein wichtiges Datum. Schon seit Wochen fragen viele Kunden nach dem neuen Matjes. Nun hat das Warten ein Ende“, so Koch-Bodes.

(Zum Bild: Die ersten Matjesfässer wurden heute vormittag in Bremen geöffnet. Schon seit Wochen fragen die Kunden nach dem offiziellen Start in die Matjessaison, der in jedem Jahr neu festgelegt wird. Diesmal war es der heutige 9. Juni 2010. Foto: matjes.de)

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Erheblicher Sachschaden im Nachbarland Nordrhein-Westfalen

Beginnt jetzt die Saison der gefürchteten Windhosen auch im Weserbergland?  

 

Hille/Warendorf (wbn). Beginnt jetzt wieder die Zeit der gefürchteten Windhosen? „Twister“-Gefahr im benachbarten Bundesland Nordrhein-Westfalen. Gleich zweimal trat heute nachmittag im Abstand von etwa hundert Kilometern das Phänomen einer sogenannten „Windhose“ auf. Es entstand beträchtlicher Schaden in sechsstelliger Höhe.

 

Personen wurden wie durch ein Wunder nicht verletzt. Die Windhose im Raum Hille bewegte sich nordöstlich und damit auch auf Niedersachsen zu. In der heutigen Nacht zun Donnerstag wird mit unwetterartigen Regenfällen gerechnet. Auch im Weserbergland hatten in den vergangenen Jahren derartige Wirbelstürme, die verheerende Kräfte freisetzen können, Schäden angerichtet. Derartige Naturphänomene sind nicht vorhersehbar und scheinen Deutschland als Folge der allgemeinen Klimaveränderung immer häufiger heimzusuchen. Sie treten spontan immer dort auf, wo sich Luftmassengrenzen mit erheblichen Temperaturunterschieden bilden.

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Mehr als neun Millionen Fahrgastfahrten ohne Zwischenfall

Bus-Fahrer ist schon wieder im Einsatz - ziehen die Öffis Konsequenzen aus der Schläger-Attacke?

Hameln/Salzhemmendorf (wbn). Die heute bekannt gewordenen Tätlichkeiten gegen einen Busfahrer in Salzhemmendorf - welche sicherheitstechnischen Konsequenzen werden die Öffis für den Landkreis Hameln-Pyrmont aus dem Vorfall ziehen?

Unter der Überschrift „Im Bringer floss Blut“ hatte die Dewezet heute berichtet, dass zwei offenbar erheblich betrunkene Fahrgäste den Fahrer eines „Bringer“-Busses nachts nach zwei Uhr angepöbelt hatten weil er ihnen den Bierkonsum im Bus untersagt hatte. Einer der beiden Rowdys soll den Fahrer mit Fausthieben in Gesicht und Magengegend verletzt haben. Öffi-Prokurist Heinz-Jürgen Aust und auch der Hamelner Polizeisprecher Dirk Barnert bestätigten heute, dass es einen Vorfall bei einem Auftrags-Busunternehmer gegeben habe, der jetzt untersucht werde. Man werde sich über den Vorgang Gewißheit verschaffen und davon etwaige Konsequenzen abhängig machen, kommentierte Aust die Attacke von Sonntag morgen.

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Es geschah heute am frühen Morgen

Brummi-Fahrer bewies gute Nerven: Brennenden Holz-Anhänger aus der Ortschaft gezogen

Stadtoldendorf (wbn). Dieser Brummifahrer hatte gute Nerven! Als er heute morgen durch Zufall mitten im Ort bemerkte, dass die Zwillingsreifen seines Anhängers in Brand geraten waren, hielt er nicht sofort an sondern brachte den Lastzug auf freie Strecke außerhalb der Ortschaft. Dann koppelte er auch noch den brennenden Anhänger ab und begrenzte so weiterhin das Schadensrisiko.

Die herbeigerufene Feuerwehr hatte dann schnell alles im Griff. Hier der Polizeibericht von heute Morgen: „Weitaus schlimmere Auswirkungen, die denkbar gewesen wären, hat am heutigen frühen Morgen der Fahrer eines Lkw-Zuges im Bereich Stadtoldendorf verhindert. Nachdem der Anhänger seines Zuges zu brennen angefangen hatte, fuhr er den Zug noch äußerst umsichtig aus der Stadt heraus, um in Stadtoldendorf selbst keine Personen oder Sachwerte durch den Brand zu gefährden. Es war gegen 5:00 Uhr am heutigen frühen Morgen als der 32-jährige Fahrer einer Containerfirma aus Einbeck mit seinem mit ca. 20 Tonnen Waldhackschnitzel beladenen Lkw mit Containeranhänger Stadtoldendorf erreichte.

(Zum Bild: Auf freier Strecke wurde der Anhänger gelöscht. Foto: Polizei)

 

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