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Weserbergland-Nachrichten.de

 



Am Wochenende in Hameln Stellung genommen

Vorsitzender der Strafvollzugs-Bediensteten kritisiert Beteiligung eines Privatinvestors an neuem Gefängnis

Hameln (wbn). Der von der niedersächsischen Landesregierung in der vergangenen Woche bekanntgegebene Neubau eines Gefängnisses in Bremervörde wird von Gewerkschaftsseite energisch kritisiert. Zum einen geht es um die Größe und dann auch um die Absicht des Landes, sich aus Ersparnisgründen eines privaten Investors bedienen zu wollen.

Der Vorsitzende des Verbandes Niedersächsischer Strafvollzugsbediensteter (VNSB), Willi-Bernhard Albers, sagte am Wochenende in der Rattenfängerstadt, dass nunmehr das Prizinp einer „heimatnahen Unterbringung“ gefährdet sei, da infolge des neuen Projektes in Bremervörde kleinere Anstalten unweigerlich geschlossen werden müssten. Niedersachsens neuer Ministerpräsident David McAllister (CDU) hatte vor kurzem mit seinem Justizminister Bernd Busemann Bremervörde besucht und von der Möglichkeit gesprochen “hohe Unterbringungsstandards“ für die Gefangenen in dem neuen Projekt umzusetzen.

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Frühjahrsmarkt in Salzhemmendorf - Herbstmarkt in Coppenbrügge?

3.000 Besucher beim Coppenbrügger Herbstmarkt auf dem Wini-Gelände - Veranstalter sind hochzufrieden

Marienau (wbn). „Nein, es waren keine 3.500 Besucher, es waren eher 3000 und eigentlich hatte ich mit 2000 gerechnet“ – Olaf Seifert, der Vorsitzende des Marktvereins am Ith mag keine unehrlichen Effekte und entzieht sich der üblichen Veranstalter-Märchenstunde. Das ist eine erfrischende Überraschung des Dorfmosters aus Ockensen.

Er ist auch so zufrieden mit dem ersten Herbstmarkt in Marienau. Bislang hatte die Leistungsschau immer in Coppenbrügge vor dem malerischen Burggelände stattgefunden. Doch dann ergab sich im März dieses Jahres eine völlig neue Chance. Die Wini-Büromöbel Chefin Carolina Schmidt-Karsch war im Frühjahr dem Marktverein beigetreten und hatte die Firmen-Ausstellungshalle in Marienau spontan als Ausstellungsgelände angeboten für den Verein, der schon lange nach einer Alternative zu dem arg begrenzten Marktplatzgelände vor der Coppenbrügger Wasserburg gesucht hatte. So ergab sich denn dieser Herbstmarkt in einer völlig neuen, professionellen Atmosphäre. Der Teilnehmer-Stimmung hat das gut getan. So motiviert waren die alteingefahrenen Gewerbetreibenden schon lange nicht mehr. Und Seifert konnte sogar neue Mitglieder werben.

(Zum Bild: Im Wini-Forum ist der Marktverein am Ith gut aufgehoben. Hier ist normalerweise die Neuheitenschau der Designermöbel. Foto: Lorenz)

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Dann war es doch nur der fünfte Tabellenplatz...

Hamelner Achter verfehlt Aufstieg in erste Bundesliga - Kollisionsschaden setzt Hightech-Siegerboot außer Gefecht

Hameln/Münster (wbn). Welch Dramatik: Der Erfolgs-Achter des Rudervereins Weser hat den Aufstieg in die erste Ruderbundesliga nur knapp verfehlt. Denn diesmal saß das Schicksal mit im Boot: Ausgerechnet in diesem Herzschlagfinale kam es zu einem Kollisions-Schaden, so dass die kampfstarke Mannschaft von der Weser nicht mit ihrem neuen Hightech-Siegerboot „Sparkasse Weserbergland“ antreten konnte. Sie musste mit einem geliehenen Ersatzboot starten. Und dieses unvorhersehbare Handicap kostete schon von vornherein entscheidende Sekunden.

Der Ruderverein Weser hat den Aufstieg in die erste Ruderbundesliga nur knapp verfehlt Der letzte Renntag der Ruder-Bundesliga auf dem Aasee in Münster begann gut für den Hamelner Bundesligakader. Beim Zeitfahren belegte die Mannschaft den zweiten Platz hinter der an diesem Tag gut eingestellten Mannschaft aus Dortmund. Die direkten Verfolger, Rüdersdorf und München, lagen hinter der Hamelner Mannschaft, die kritisch mit der eigenen Leistung beim Zeitfahren umging. „Da wäre sogar noch etwas mehr drin gewesen,“ äußerte sich Jan-Martin Broer. Das Achtelfinale gegen den Rhein-Ruhr Achter aus Duisburg und den Achter des Hannoverschen Ruderclubs entschied der RVW eindeutig für sich.

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Herbstvergnügen vor dem Schloß

Schleppertreffen in Hastenbeck vor der romantischen Schloß-Kulisse mit Bremsschlitten-Turnier

Hastenbeck (wbn). Wer einen alten „Lanz“ oder „Porsche“ liebt, der ist beim Treffen der Treckerfahrer in Hastenbeck gut aufgehoben. Diese veranstalten heute am Hastenbecker Schloß vor historischer Kulisse nochmals ihr Schleppertreffen.

Die Veranstaltung hatte schon am Freitag begonnen. Seitdem sind sternmässig Schlepper aus der ganzen Region nach Hastenbeck gerollt. Höhepunkt des Treffens ist ein Bremsschlittenturnier für Schlepper von 15 bis 125 PS. Auch die Feldbearbeitung soll nicht zu kurz kommen. Ein typisches Herbstvergnügen der Region. Die Treckerfahrer in Hastenbeck bestehen als Verein seit zehn Jahren. Die heutige Abschlußveranstaltung hat um 10 Uhr begonnen und erstreckt sich bis 17 Uhr.

 

Coppenbrügger und Salzhemmendorfer Gewerbe präsentiert sich bei Wini in Marienau

Heute nochmals Herbstmarkt in Marienau - diesmal auch mit Swing von der Big Band Bisperode

Coppenbrügge/Marienau (wbn). Der 41 Mitglieder zählende Coppenbrügger Marktverein  präsentiert sich heute nochmals mit seiner Gewerbeschau auf dem Wini-Gelände in dem Coppenbrügger Ortsteil Marienau.

Präsentiert wird die Vielfalt des Angebotes Coppenbrügger und Salzhemmendorfer Geschäftsleute. Von PC-Technik des future shop über Heizungstechnik von Oppermann, Geschenkideen von Dies & Das bis zu Mostprodukten der heimischen Dorfmosterei Seifert. Heute Nachmittag sorgt die Big-Band Bisperode für musikalische Unterhaltung mit flottem Swing und eingängigen Schlagern. Erstmals findet der traditionelle Herbstmarkt nicht vor der Coppenbrügger Burg sondern in Marienau an der Bundesstraße 1 statt.

 

TSG Emmerthal – FC St. Pauli 3:23 (2:9)

Frische Brise von der Waterkant fegt durch Emmerthal - 23 Tore  für St. Pauli. Doch dreimal durfte auch die TSG vollstrecken

Emmerthal (wbn). Welch frische Fußball-Brise von der Waterkant! 23 St.-Pauli-Tore der Spitzenklasse. Es war eine wahre „Pauli-Gaudi“, die 2.800 Fans auf der Emmerthaler Bezirkssportanlage in Begeisterung versetzte. Zwar fiel das Ergebnis dabei erwartungsgemäß deutlich aus, mit drei Treffern des Kreisligisten hatten jedoch auch die Experten nicht gerechnet.

„Da müssen wir eine Video-Analyse machen“, gab Pauli-Trainer Holger Stanislawski auf der anschließenden Pressekonferenz augenzwinkernd zu Protokoll. Seine Profis zeigten in den vorangegangenen 90 Minuten nicht nur Fußball vom Feinsten, sondern hatten zahlreiche Überraschungen parat. Nachdem die TSG elf Minuten hinten dicht gehalten hatte, sorgte Max Kruse für die Eröffnung des Torreigens. In den folgenden 21 Minuten legten die Braun-Weißen dem machtlosen Emmerthaler Keeper Cord-Lennart Meyer sechs weitere Eier ins Nest. Anschließend folgten zehn starke Minuten der Gastgeber. Manuel Capobianco wurde im gegnerischen Strafraum exzellent freigespielt, ließ Rouwen Hennings stehen und FC-Schlussmann Benedikt Plickett keine Abwehrchance.

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Unfallopfer mit Rettungsschere befreit - 21 Feuerwehrkameraden im Einsatz

Zur falschen Zeit am falschen Ort: Hamelnerin (21) Opfer einer üblen Verfolgungsjagd in der nächtlichen Innenstadt

Hameln/Bad Gandersheim (wbn). Dramatische Verfolgungsfahrt mit schwerwiegenden Folgen: Ein Phaeton-Fahrer aus Erfurt war der Polizei durch seine unsichere Fahrweise aufgefallen. Ein Streifenwagen, der sich an seine Fährte heftete, konnte den aus Erfurt stammenden 44-jährigen Fahrer der sportlichen Komfortkarosse nicht stoppen. Anhaltezeichen wurden von diesem ignoriert. Im Gegenteil: Mit irrer Geschwidigkeit raste der offensichtlich betrunkene Phaeton-Fahrer durch Bad Gandersheim, gefolgt von Blaulicht-Fahrzeugen.

Seine Überholmanöver glichen immer mehr einem russischen Roulette. Als er einen  Renault überholen wollte, erwischte es eine entgegenkommende Opelfahrerin aus Hameln. Sie war zur falschen Zeit an der falschen Stelle.  Der schwere Phaeton krachte frontal in den Kadett mit Hamelner Kennzeichen. Die 21-jährige junge Frau aus Hameln wurde schwer verletzt und in ihrem Fahrzeug eingeklemmt. Mit einer Rettungsschere musste die Hamelnerin aus dem Wrack befreit werden.

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Eigentumsdelikt, Drogenmissbrauch - und jetzt ein Banküberfall. Wie ein 21-Jähriger sein junges Leben verpfuscht

Nienburg/Landesbergen (wbn). Der Überfall auf die Sparkasse Landesbergen ist schon nach einem Monat aufgeklärt worden. Die Polizei konnte einen 21-Jährigen aus der Ortschaft Landesbergen ermitteln. Er hatte mit einer Pistole in der Hand einen dreistelligen Betrag erbeutet.

Die kriminelle Karriere des jungen Mannes sieht jetzt wie folgt aus: Eigentumsdelikte, Drogenmissbrauch und nunmehr Banküberfall. Und das Leben ist noch lang… Hier der offizielle Polizeibericht aus Nienburg: Nach gut einem Monat intensiver Ermittlungsarbeit des Fachkommissariats 2 der Polizei Nienburg ist der Raubüberfall auf die Sparkasse Landesbergen am 26. Juli 2010 aufgeklärt. "Als Räuber konnte ein 21-Jähriger Landesberger ermittelt und inhaftiert werden", resümiert Gabriela Mielke, Polizeipressesprecherin.

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Nur noch ein paar Steh-Tickets an der Tageskasse

Das Hammer-Spiel des Jahres: St. Pauli spielt heute an der Weser. Ganz Emmerthal im Fußball-Fieber

Emmerthalm (wbn). Es ist das Hammer-Fußballspiel im Weserbergland. Das Spiel des Jahres! Heute ist ganz Emmerthal im St. Pauli-Fieber! Wenn der Bundesliga-Aufsteiger vom Hamburger Millerntor an diesem Samstag um 14.30 Uhr auf der Bezirkssportanlage in Emmern aufläuft, steht den Grün-Weißen ihr wohl größtes Sportereignis der genau 100-jährigen Geschichte gegenüber.

Der Kartenvorverkauf lief auf Hochtouren: Während die gut 700 Tribünenplätze längst vergriffen sind, können die Fans an der Tageskasse noch Steh-Tickets erwerben. Der Fußball-Förderverein Emmerthal, der das Spiel ausrichtet, rechnet mit mehr als 2.500 Zuschauern. „Das Duell gegen die Profis vom FC St. Pauli ist ein sportliches Highlight im Weserbergland. Es ist kein ‚normales’ Fußballspiel, sondern ein Leckerbisses für alle Fußballfans und ein besonderes Ereignis für ganz Emmerthal“, heißt es in einer Pressemitteilung der TSG. Für den Rahmen und Ablauf haben Verantwortliche und Helfer seit vielen Monaten gesorgt.

(Zum Bild: Peter Risel, Vorstandsmitglied des Fördervereins, hat seine Weser-Apotheke in Emmerthal eigens für den heutigen Tag dekoriert. Foto:awesa)

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Watermanns Anfrage im Landtag

Özkan hat mit von der Leyens Mehrgenerationen-Häusern nichts am Hut - Projekte bleiben sich selbst überlassen

Hameln/Hannover (wbn). Ein Prestigeprojekt der ehemaligen niedersächsischen Sozialministerin und heutigen Bundesarbeitsministerin Ursula von der Leyen (CDU) wird in Niedersachsen still und heimlich beerdigt. Auf eine Kleine Anfrage des heimischen Landtagsabgeordneten Ulrich Watermann und der SPD-Fraktion im Niedersächsischen Landtag zur Zukunft der 56 Mehrgenerationenhäuser in Niedersachsen teilt die Landesregierung mit, dass an eine Fortführung der Förderung nach Ablauf dieses Jahres nicht gedacht sei.

 „Ministerin von der Leyen hat sich mit ihrem Projekt der Mehrgenerationenhäuser in Hannover und in Berlin profiliert und gebrüstet. Mit großem Tamtam ist sie damit übers Land gezogen, wohl wissend, dass nach Ablauf der staat-ichen Förderung Schluss sein wird mit aller Herrlichkeit. Frau von der Leyen hat mit den Hoffnungen und Wünschen der Menschen, den Lebensplanungen der Beschäftigten und nicht zuletzt mit Steuergeld gespielt, um sich selbst in den Vordergrund zu stellen“, sagte Uwe Schwarz, stellvertretender Vorsitzender und sozialpolitischer Sprecher der SPD-Fraktion, in Hannover. 2003 hatte die damalige Sozialministerin die Einrichtung von Mehrgenerationenhäusern in Niedersachsen mit Landesmitteln angeschoben.

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Am Wochenende präsentieren sich die Firmen am Ith beim traditionelle Herbstmarkt

Findet der nächste Coppenbrügger Herbstmarkt in Salzhemmendorf statt? Gewerbetreibende am Ith erkennen ihre gemeinsamen Interessen

Marienau (wbn). Olaf Seifert, der neue Vorsitzende des Coppenbrügger Marktvereins, kann sich vorstellen, dass der traditionelle Coppenbrügger Herbstmarkt auch schon mal in dem benachbarten Salzhemmendorf stattfinden könnte.

Das wäre in der Tat eine kleine Sensation im Ostkreis von  Hameln-Pyrmont. Gegenüber den Weserbergland-Nachrichten.de wies er darauf hin, dass mit der Standortwahl Marienau so gesehen „schon ein Schritt in diese Richtung“ getan worden sei. Der Coppenbrügger Marktverein beteiligt ohnehin Firmen aus Salzhemmendorf an der Coppenbrügger Wirtschaftsschau und einige sind auch Mitglieder. Bei den Eröffnungsfeierlichkeiten ist zudem der Salzhemmendorfer Gemeindebürgermeister Martin Kempe zugegen, der sich auch in der Vergangenheit für die Zusammenarbeit Coppenbrügger und Salzhemmendorfer Gewerbetreibender ausgesprochen hatte.

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Saisonfinale im Münsterland

Hamelner Achter kurz vor dem Ziel: Schafft er mit dem Hightech-Boot "Sparkasse Weserbergland" den Aufstieg in die erste Bundesliga?

Hameln/Münster (wbn).Wird der Ruderverein Weser den Aufstiegsplatz in die erste Ruderbundesliga am letzten Regattatag in Münster verteidigen? Das Saisonfinale der Ruder-Bundesliga verspricht absolute Hochspannung für den kommenden Samstag.

In der bestens präparierten „Aasee-Arena“ werden die mehr als 50 besten Achter Deutschlands in der Königsklasse um Meisterschaft, Auf- und Abstieg kämpfen. Nach dieser sechsten Schluss-Etappe endet die größte Rennachterregatta Deutschlands für diese Saison im nahe gelegenen Münsterland.  Brutal wird der Aufstiegskampf in der 2. Bundesliga. Während sich der RC Favorite Hammonia Hamburg und der Baden-Achter Karlsruhe bereits vorzeitig als absolut erstligatauglich präsentiert haben, wird es einen erbitterten Dreikampf um den letzten verbleibenden Aufstiegsplatz geben, wie er spannender nicht sein kann. Hameln, Rüdersdorf und München liegen nur jeweils 1 Punkt auseinander und haben alle drei Erstliga-Format. Aber nur ein Achter kann noch auf den rollenden Aufstiegszug mit aufspringen und zwei Topteams werden in der 2. Liga zurückbleiben.

(Zum Bild: Das Erfolgsteam im neuen Hochleistungsboot, das von der Sparkasse Weserbergland gesponsert worden war. Hier auf der Weser bei Polle. 'Foto: Lorenz)

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Es kam wie es kommen musste...

Das Tuch ist zerschnitten - Mehrheitsgruppe beschließt Beendigung der Zusammenarbeit zwischen Stadt Hameln und Marketingverein

Hameln (wbn). Die Mehrheitsgruppe im Hamelner Rat hat gestern erwartungsgemäß mit einem Mehrheitsbeschluss die Beendigung der Zusammenarbeit zwischen der Stadt und dem Stadtmarketingverein in nichtöffentlicher Sitzung gegen den Widerstand der CDU durchgesetzt.

Die heftig umstrittene Vertragsauflösung erfolgt zum 31. Dezember. Es wird nunmehr die Neuausrichtung der Zusammenarbeit angestrebt und es soll eine Gesellschafterversammlung einberufen werden. Die Kündigung des Vertrages sei als das letzte Mittel angesehen worden, erläuterte Stadtpressesprecher Thomas Wahmes heute gegenüber den Weserbergland-Nachrichten.de Die Tür sei aber nicht zugeschlagen. Die Zusammenarbeit in der Marketing und Tourismus GmbH sei auf Konsens ausgerichtet, der aber nicht mehr vorhanden gewesen sei.

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Das letzte Teil im trickreichen Puzzle eines Masterplanes für den Coppenbrügger Ortskern

Peschka und der Schokoladen-Weihnachtsmann. Die unendliche Vorgeschichte des Netto-Marktes am Burggelände

Von Ralph Lorenz

Coppenbrügge (wbn). Wenn am kommenden Montag der Netto-Markt in Coppenbrügge eröffnet, dann wird es für Coppenbrügges Gemeindebürgermeister Hans-Ulrich Peschka wie Weihnachten sein. Möglicherweise wird er dann heimlich in die Süßwarenabteilung gehen und dezent gucken, ob schon die ersten Weihnachtsmänner da sind. Die aus Schokolade. Und das hat seinen besonderen Grund.

Peschka hatte im vergangenen Jahr gegenüber den Weserbergland-Nachrichten.de nämlich überaus mutig die Erwartung geäußert, dass die Netto-Bauvorbereitungen nunmehr zügig anlaufen und er in den Weihnachtstagen 2009 dort schon einen Weihnachtsmann kaufen wolle. (Möglicherweise zur Befriedigung seiner eigenen Naschsucht, denn seine Kinder sind inzwischen groß und heiß auf andere Sweeties.) Doch dann fiel der erste Schnee auf das Bau-Areal unweit des Burggeländes und der Bürgermeister schaute aus seiner Amtsstube traurig Richtung Netto-Markt. Mit dem Weihnachtsmann vom Nahversorger war wohl nichts geworden. Und da kam dem Bürgermeister bei seiner duftenden Tasse Kaffee, frisch serviert von der guten Vorzimmerfee Karnecki inmitten der Weihnachtsstimmung der Gedanke an den Osterhasen.

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Jetzt hat die andere Seite des Ith das Lauensteiner Problem...

Bisperoder und Bessinger Bürger lassen Dampf ab - Behörde will rasch auf Schwerlastverkehr reagieren

Von Karsten R e d e r und Ralph L o r e n z

Bisperode/Bessingen (wbn). Freud und Leid liegen, wenn es um die Verkehrsbelastung geht,  am Ith dicht beieinander. Das heißt, jeweils auf der anderen Seite des Berges. Im Salzhemmendorfer Ortsteil Lauenstein ist das Ziel zu hundert Prozent erreicht. Eine Bürgerinitiative, angeführt von Ortsbürgermeister Horst Wichmann, hat den Schwerlastverkehr nach monatelangem Kampf und mit etwas Glück aus der Ortschaft verbannen können und dabei starke Rückendeckung gehabt.

Verkehrsexperten stellten bei einer Straßenbereisung fest, dass die Fahrbahn aufgrund der Verkehrsbelastung im schlechtesten Zustand aller Ortsdurchfahrten ist. Das bedeutet, auf Ebene der Landesstraßen in Niedersachsen. Die Folge: Der Lkw-Verkehr wurde konsequent über die Nachbardörfer umgeleitet. Nun stöhnen die Bewohner auf der anderen Seite des Ith-Kammes über den zusätzlichen Verkehr. Vor allem betroffen sind Bisperode und Bessingen. Doch auch in Coppenbrügge selbst, dem Kernort, sind die Folgen der Umgehung zu erkennen. Schon einen Tag nach Schließung der Lauensteiner Ortsdurchfahrt für den Lastwagenverkehr liefen die ersten Anrufe in der Redaktion der Weserbergland-Nachrichten.de auf. Besonders dramatisch erscheint die Situation in den verwinkelten Kurven der Ortschaften. Hier müssen die Lastzüge scharf abbremsen und wieder beschleunigen.

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Zwei Fälle im Ostkreis von Hameln-Pyrmont

Die Masche mit dem leergefahrenen Tank - so gemein wird von Betrügern aus Rumänien die Hilfsbereitschaft deutscher Autofahrer ausgenutzt

Bad Münder  (wbn). Betrüger aus Rumänien machen das Weserbergland unsicher. Die Masche ist ebenso dreist wie aggressiv: Autofahrer werden unter Vortäuschung falscher Umstände angehalten. Angeblich hat ein am Straßenrand mit seinem Fahrzeug "liegen gebliebener" Rumäne den Tank leergefahren und versucht sich dann von einem hilfsbereiten deutschen Samariter etwas Geld für die Tankfüllung "auszuleihen". In einer anderen Variante hinterlässt der Täter angeblich wertvollen Schmuck als Pfand - tatsächlich könnte der Klunker genausogut aus dem nächsten Kaugummiautomat gezogen worden sein.

Die Betrüger sind im Ostkreis von Hameln-Pyrmont aufgetreten. In Bad Münder und in Coppenbrügge. Hier der Polizeibericht aus Bad Münder: Am Samstag, dem 28.08.2010, gegen 10:15 Uhr, teilte eine aufmerksame Verkehrsteilnehmerin der Polizei Bad Münder fernmündlich mit, dass sie die Landesstraße 421 in Richtung Eimbeckhausen befahren habe und im Bereich der Friedhofskreuzung in Bad Münder von einer unbekannten männlichen Person angehalten wurde. Diese Person habe sie um Geld gebeten, da der Tank seines Fahrzeuges leer sei. Der Frau kam derartiges Verhalten komisch vor, sie lehnte die Hilfe ab und informierte die Polizei. Die Einsatzbeamten des Polizeikommissariates Bad Münder fuhren daraufhin zur beschriebenen Örtlichkeit und trafen auf zwei vor Ort abgestellte PKW.

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Stabilisierung der wirtschaftlichen Situation in vielen Betrieben erkennbar

Arbeitsmarkt im Weserbergland erholt sich weiter - 2,6 Prozent weniger Arbeitslose im August

Hameln (wbn). Die positive Entwicklung auf dem Arbeitsmarkt hält auch im Weserbergland an. Die Arbeitslosenzahl ist im Bezirk der Agentur für Arbeit Hameln im August weiter gesunken. Gegenüber dem Juli gab es 468 beziehungsweise 2,6 Prozent weniger Arbeitslose. Das sind 453 beziehungsweise 2,6 Prozent weniger als vor einem Jahr. Die Arbeitslosenquote lag bei 8,6 Prozent.

Der Rückgang ist eine jahresübliche Entwicklung am Ende der Sommerferien: Unternehmen gingen verstärkt in die Produktion und stellten neue Arbeitskräfte ein. Von den Einstellungen und dem Beginn von Ausbildungen profitierten die Jugendlichen, wodurch die Zahl der unter 25-Jährigen überdurchschnittlich um 180 (-8,3%) gesunken ist. Der große Anstieg der Arbeitslosenzahl dieser Personengruppe im vergangenen Monat konnte damit allerdings noch nicht vollständig abgebaut werden. Die tatsächliche Inanspruchnahme von Kurzarbeit hat sich vom Trend her gegenüber Jahresbeginn halbiert, was für eine Stabilisierung der wirtschaftlichen Situation vieler Betriebe spricht.

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Polizei steht vor einem Rätsel

68-Jähriger irrt nachts mit schwerer Kopfverletzungen auf der Straße, droht zu erblinden und kann sich an nichts erinnern

Bad Pyrmont (wbn). Was war da passiert? Mitten in der Nacht irrt ein 68-jähriger Mann auf der Lügder Straße herum, hat schwere Kopfverletzungen und kann sich an nichts mehr erinnern. Schlimmer noch: Aufgrund der Verletzungen drohte ein Auge zu erblinden.

Die Polizei musste sofort handeln. Hier der Polizeibericht von heute nachmittag aus Bad Pyrmont: Bereits am Mittwoch führte eine Bad Pyrmonter Polizeistreife auf der Lügder Straße eine Verkehrskontrolle durch, als um 0.45 Uhr ein stark am Kopf blutender 68-Jähriger um die Hilfe der Beamten bat. Der Mann wurde sofort durch einen Rettungswagen ins Krankenhaus gebracht, wo erhebliche Kopfverletzungen bei ihm festgestellt wurden.

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Polizei sucht Zeugen

Nächtliche Einbrecher in der "Nordsee" - Alkohol geklaut. Wer hat was beobachtet? 

Hameln (wbn). Nächtlicher Einbruch in die „Nordsee“ in Hameln. Die Unbekannten wollten offenbar aber keinen Fisch sondern Alkohol, wie die Polizei feststellen musste.

Hier der Polizeibericht: Bislang unbekannte Täter drangen am gestrigen Sonntag, gegen 21:45 Uhr, in die Filiale des Schnellrestaurants "Nordsee" in Hameln ein. Durch Aufhebeln einer an der Gebäuderückseite befindlichen Tür verschafften sich die Täter Zutritt zu den Räumlichkeiten. Vermutlich beim Versuch eine weitere Tür im Gebäude aufzubrechen wurde der Alarm ausgelöst.

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Laufzeitverlängerung für Grohnde bis 2035?

Heftige Reaktion der Opposition: Lösekrug-Möller wirft Merkel "Kniefall vor der Lobby der Energieriesen" vor

Grohnde/Emmerthal (wbn). Die beabsichtigte Laufzeitverlängerung der Bundesregierung löst in der SPD heftige Kritik aus. „Merkels Ankündigung, die Laufzeiten deutscher Atomkraftwerke um 10 bis 15 Jahre zu verlängern ist ihr Kniefall vor der Lobby der Energieriesen. Dies als fachlich vernünftig zu deklarieren ist abenteuerlich“, kommentiert die heimische Bundestagsabgeordnete Gabriele Lösekrug-Möller (SPD) die geplante Kündigung des Atomkonsenses.

Für das Atomkraftwerk Grohnde könnte dies eine Laufzeitverlängerung bis 2035 bedeuten, also eine Laufzeit von über 50 Jahren. Fachlich vernünftig wäre es, am vertraglich festgelegten Ausstieg zu bleiben. Der Ausbau der erneuerbaren Energien kommt schneller voran als zu Zeiten der Vertragsschließung vermutet und die Versorgungssicherheit ist zweifelsfrei gegeben. Angezweifelt wird hingegen, dass das von der Regierung in Auftrag gegebene Gutachten tatsächlich nur diese eine Konsequenz nahe legt. Dies ist umso bemerkenswerter weil sich AKW-Betreiber bei der finanziellen Unterstützung dieser Expertise in Millionenhöhe großzügig gezeigt haben sollen.

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Schaulustige um ein Drittel weniger 

Weil die liebe Sonne nicht auf der Solarmesse war? Soltec verzeichnet starken Besucherrückgang in diesem Jahr

Hameln (wbn). Die Besucherbilanz auf der Energiesparmesse Soltec in Hameln ist in diesem Jahr erheblich schlechter ausgefallen als in den Vorjahren.

Dies berichtet Radio Aktiv unter Bezug auf den Veranstalter. Trotz Besucherrückgang zeige sich Soltec-Veranstalter Rainer Timpe mit dem Verlauf der Solarmesse Soltec jedoch zufrieden. Gegenüber dem Vorjahr ging die Zahl um ein Drittel von 15.000 auf 10.000 zurück, was Timpe auf die schlechten Witterungsbedingungen während der vier Messetage zurückführt.

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