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Entlang der A2: Tatorte liegen 75 Kilometer auseinander

Wieder hochexplosives Gas und erneut nach Mitternacht: Diesmal der Doppelschlag im westlichen Weserbergland

Sonntag 27. Juni 2021 – Bad Oeynhausen (wbn). Es ist schon wieder passiert. Nur zwei Tage nach den zwei Geldautomaten-Sprengungen im Weserbergland haben schon wieder hochkriminelle Automaten-Bankräuber zugeschlagen.

So hat in der Nacht zum Samstag die Sprengung eines Geldautomaten die Bewohner von Dehme bei Bad Oeynhausen hochschrecken lassen. Dabei wurde zugleich das Bankgebäude in Mitleidenschaft gezogen und der Sparkassenraum völlig verwüstet.

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Und wieder wurde ein Gasgemisch in den Automaten eingefüllt und zur Explosion gebracht. Es ist die brutalste und gefährlichste Methode der Automatensprengung. Denn dadurch wurde das Gebäude – wie in Groß Munzel bei Barsinghausen – erheblich beschädigt. Wie die Polizei Bad Oeynhausen mitteilt, wird von drei Tätern ausgegangen. Die Polizei: „Mindestens zwei der Kriminellen waren bei der Tatausübung dunkel gekleidet. Als Fluchtfahrzeug verwendeten die Unbekannten einen dunklen VW Golf älteren Baujahres, mit dem sie offenbar in nördlicher Richtung zur B 61 hin vom Tatort flüchteten. Ob die Kriminellen Beute machten, ist Bestandteil der Ermittlungen.“ War es Zufall? Rund eine Stunde später kam es nach Darstellung der Polizei in Bad Oeynhausen auch in Rheda-Wiedenbrück - Kreis Gütersloh - zu einer gleichgelagerten Tat. Die Prüfung von Zusammenhängen sei aktuell Teil der polizeilichen Ermittlungsarbeit. Auch bei den vorausgegangenen Automatensprengungen im niedersächsischen Teil des Weserberglands war nach knapp einer Stunde der nächste Bankenautomat mit einer Explosion geknackt worden. In Rheda Wiedenbrück soll ebenfalls ein schwarzer Golf vermutlich als Fluchtfahrzeug gedient haben. Und wieder handelte es sich um eine Sprengung mit erheblichem Schaden. Auffallend: Beide Tatorte liegen jeweils an der A2.

Nachfolgend die beiden Originalmeldungen der Polizei:

Fall 1: „Bad Oeynhausen. Bisher unbekannte Täter haben in der Nacht zu Samstag in der Dehmer Sparkassenfiliale einen Geldautomaten gesprengt. Vorbehaltlich weiterer Erkenntnisse verschafften sich die Täter gegen 3.40 Uhr gewaltsam Zutritt zum Foyer der Sparkasse Bad Oeynhausen - Porta Westfalica in der Dehmer Straße 65 und brachten wenig später den Geldautomaten durch Einfüllen eines Gasgemischs zur Detonation. Zeugen bemerkten einen lauten Knall und wählten den Polizeinotruf. Auch ein Sicherheitsdienst meldete sich bei den Beamten der Leitstelle.

Die Ermittler gehen gegenwärtig von drei männlichen Tätern aus. Mindestens zwei der Kriminellen waren bei der Tatausübung dunkel gekleidet. Als Fluchtfahrzeug verwendeten die Unbekannten einen dunklen VW Golf älteren Baujahres, mit dem sie offenbar in nördlicher Richtung zur B 61 hin vom Tatort flüchteten. Ob die Kriminellen Beute machten, ist Bestandteil der Ermittlungen. Eine groß angelegte Fahndung verlief ohne Ergebnis. Hinsichtlich der Überprüfung einer weiteren Explosionsgefahr erschienen Kräfte der Feuerwehr am Einsatzort, die Entwarnung geben konnten. Durch die Detonationswucht wurden nicht nur die Räumlichkeiten der Sparkasse verwüstet, sondern auch der Bankautomat zerstört. Scheiben der Glasfront zersplitterten durch die Druckwelle, eine Tür riss aus ihrer Verankerung. Es entstand beträchtlicher Schaden am Gebäude. Rund eine Stunde später kam es auch in Rheda-Wiedenbrück (Kreis Gütersloh) zu einer gleichgelagerten Tat. Die Prüfung von Zusammenhängen ist aktuell Teil der polizeilichen Ermittlungsarbeit. Hinweise zu dem Täter-Trio bitte an die Polizei unter Telefon (0571) 88660.“

Fall 2: „Rheda Wiedenbrück - In den frühen Morgenstunden des 26.06.2021 wurde in Rheda Wiedenbrück ein Geldausgabeautomat gesprengt. Bislang unbekannte Täter drangen gegen 4:30 Uhr in die Volksbankfiliale Ostring 16, Rheda Wiedenbrück ein, sprengten einen dort in der SB-Zone befindlichen Geldausgabeautomat und flüchteten vermutlich mit einem schwarzen Golf. Sie verursachten erheblichen Schaden an dem Geldausgabeautomaten, der SB - Zone sowie der Glasfront. Zur erlangten Beute kann aktuell keine verlässliche Aussage getätigt werden. Weitere Ermittlungen zum Tathergang dauern noch an. Zeugen, denen ein verdächtiges Fahrzeug und/oder Personen im genannten Bereich aufgefallen sind, werden gebeten sich bei der Polizei unter der 05241 - 869-0 zu melden.“

 

 

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