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Vorträge und Workshops

Paderborner Tag der IT-Sicherheit - die technischen, wirtschaftlichen und juristischen Perspektiven

Mittwoch 12. Februar 2020 - Paderborn (wbn). Themen und Fragen der IT-Sicherheit – darum dreht sich am 18. und 19. März der „15. Paderborner Tag der IT-Sicherheit“ an der Universität Paderborn.

Experten unter anderem vom Bundesamt für Sicherheit in der Informationstechnik, McAfee Deutschland und von Universitäten beleuchten in Vorträgen und Workshops IT-Sicherheit aus wissenschaftlich-technischen, wirtschaftlichen und juristischen Perspektiven.

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Die kostenfreie Veranstaltung findet im Universitätsgebäude O statt. Interessierte können sich bis zum 11. März anmelden: bit.ly/TdITS20. Auf der Webseite findet sich auch das komplette Programm.

Die Keynotes an den zwei Tagen halten Prof. Dr. Jörg Schwenk von der Ruhr-Universität Bochum über „Aktuelle Angriffe auf alte (noch eingesetzte) Kryptographie“, Prof. Dr. Matthew Smith von der Rheinischen Friedrich-Wilhelms-Universität Bonn über „Developers are not the enemy! – On usability issues for secure software development” und Dr. Thomas Nowey von der Syskron Holding GmbH über „CERT und SOC Aktivitäten sowie die Herausforderungen im Umgang mit Schwachstellen in unseren Maschinen". Anwendungsnahe Kurzvorträge gibt es unter anderem von Thomas Biere vom Bundesamt für Sicherheit in der Informationstechnik (BSI) sowie von Martin Stecher und Dr. Olaf Bonorden von McAfee Germany.

Der Kompetenzbereich „Digital Security“ des „SICP – Software Innovation Campus Paderborn“ der Universität Paderborn organisiert und veranstaltet den „Tag der IT–Sicherheit“. „Im Zeitalter der digitalen Transformation ist Digital Security eine zentrale Herausforderung der modernen Informationsgesellschaft. Wir erforschen im Kompetenzbereich Methoden, wie Sicherheit in den Entwurf langlebiger Systeme integriert und über den gesamten Lebenszyklus gewährleistet werden kann. Unser Ziel ist es, Digital Security verständlich, nachhaltig und nachvollziehbar zu gestalten“, erklärt Prof. Dr. Eric Bodden, Direktor des Kompetenzbereichs „Digital Security“.

„Ständige Konnektivität („always on“) unserer IT-Systeme, die zunehmende Komplexität der Softwaresysteme und immer noch im Einsatz befindliche – und somit in die Jahre gekommene – IT machen eine Modernisierung der IT-Sicherheit nötig. In diesem Kontext haben wir auch 2020 ein interessantes Programm zusammengestellt“, erläutert Dr. Simon Oberthür, Manager des Kompetenzbereichs „Digital Security“.

Beim 15. „Tag der IT-Sicherheit“ wird unter anderem folgenden Fragen nachgegangen: Wie können Bedrohungen richtig eingeschätzt werden? Wie soll mit Angriffen richtig umgegangen werden? Welche organisatorischen und technischen Maßnahmen gibt es und wie setze ich sie um? Wie können Entwickler unterstützt werden, die Sicherheit zu steigern? Und: Welche rechtlichen Aspekte müssen beachtet werden?

Die Bandbreite der Anforderungen in der IT-Sicherheit reicht von der Sicherstellung des Schutzes einzelner Daten bis hin zur Erstellung komplexer Sicherheitsvorrichtungen für Rechenzentren, Cloud- und Netzwerkdienste. „Zudem müssen in dem durch rasante Entwicklungen geprägten Bereich der Informationstechnik immer häufiger neue Softwareprodukte sowie neue Technologien berücksichtigt werden“, erklärt Prof. Dr. Johannes Blömer, Vizepräsident für Forschung und wissenschaftlichen Nachwuchs der Universität Paderborn. „Des Weiteren ist es notwendig, neue rechtliche Rahmenbedingungen einzuhalten und unternehmensinterne IT-Sicherheitsstrukturen anzupassen”, so der Informatiker.

Der erste Veranstaltungstag steht ganz im Zeichen wissenschaftlich-technischer und anwendungsnaher Vorträge. Der zweite Veranstaltungstag dient der gemeinsamen Interaktion in sechs Workshops, die den Rahmen für intensive Diskussionen und regen Erfahrungsaustausch mit dem Fachpublikum bilden.

Das Innovationsnetzwerk „InnoZent OWL e. V.“ und die „Regionalgruppe OWL der Gesellschaft für Informatik e. V.“ unterstützen die Veranstaltung.

 

 

 

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