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Verhängnisvolle Schräglage führt zum Absturz

Dänischer Segelflieger aus Horsholm verunglückt beim Start im Weserbergland

Dienstag 14. Juli 2020 - Bad Gandersheim (wbn). Offensichtlicher Pilotenfehler beim Start: Ein 65 Jahre alter Segelflieger aus der dänischen Stadt Horsholm auf der Insel Seeland ist bei seinem Start auf dem Flugplatz Bad Gandersheim schwer verletzt worden.

Dazu die Polizei aus Northeim: „Der 65-jährige dänische Staatsangehörige wollte gegen 13.30 Uhr mit seinem Segelflugzeug vom Flugplatz Bad Gandersheim zu einem Rundflug starten. Hierzu sollte das Flugzeug mittels einer Seilwinde in die Luft gezogen werden. Offensichtlich aufgrund einer Fehleinschätzung beim Startvorgang geriet der Segelflieger zunächst in Schräglage, so dass es zu einer Berührung einer der Tragflächen mit dem Untergrund kam.“ Daraufhin habe der Däne die Kontrolle über das Segelflugzeug verloren und ist abgestürzt. Der Absturz erfolgte aus etwa fünfzehn Metern Höhe auf das Flugplatzgelände.

(Zum Bild: Der Pilot erlitt in diesem Wrack schwere Verletzungen. Foto: Polizei)

 

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Der verunglückte Pilot musste mit einem Rettungshubschrauber in die Universitätsmedizin Göttingen geflogen werden.

Nachfolgend der Polizeibericht im Wortlaut: „Bei einem Flugunfall auf dem Flugplatz Bad Gandersheim hat sich am Montag, 13.07.20 der Pilot eines Segelflugzeuges schwere Verletzungen zugezogen. Der 65-jährige dänische Staatsangehörige wollte gegen 13.30 Uhr mit seinem Segelflugzeug vom Flugplatz Bad Gandersheim zu einem Rundflug starten.

Hierzu sollte das Flugzeug mittels einer Seilwinde in die Luft gezogen werden. Offensichtlich aufgrund einer Fehleinschätzung beim Startvorgang geriet der Segelflieger zunächst in Schräglage, sodass es zu einer Berührung einer der Tragflächen mit dem Untergrund kam. In der Folge verlor der Pilot die Kontrolle über das Flugzeug und stürzte auf das Flugplatzgelände. Der 65-jährige zog sich dabei schwere Verletzungen zu und wurde mit dem Rettungshubschrauber der Universitätsmedizin Göttingen zugeführt.

Am Flugzeug entstand Totalschaden in Höhe von ca. 30.000,- EUR. Die Bundesstelle für Flugunfalluntersuchungen (BFU) wurde über den Vorfall in Kenntnis gesetzt.

Die Ermittlungen wurden durch das PK Bad Gandersheim aufgenommen. Ein technischer Defekt oder Fehlverhalten dritter Personen kann derzeit allerdings ausgeschlossen werden.“

 

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