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Beeindruckendes Potential im Bereich "grüner Wasserstoff"

Birgit Honé begrüßt neue Übersichtskarte zu Wasserstoffprojekten in ganz Niedersachsen

Donnerstag 1. Oktober 2020 - Hannover (wbn). "Grüner Wasserstoff" ist ein Zukunftsthema für niedersächsische Regionen!

Birgit Honé, Ministerin für Bundes- und Europaangelegenheiten und Regionale Entwicklung, hat in dieser Woche verschiedene Wasserstoffprojekte in Niedersachsen besucht und zog abschließend ein positives Fazit: „Unser Land hat ein beeindruckendes Potential im Bereich grüner Wasserstoff, sowohl für die Herstellung, die Speicherung als auch die Nutzung. Diese Kompetenzen ermöglichen einen Einsatz auch in großem industriellen Maßstab – davon bin ich überzeugt.“

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Die Europäische Kommission habe mit einem klimaneutralen Europa bis zum Jahr 2050 ein ambitioniertes Ziel vorgegeben und mit dem Green Deal eine echte europäische Energiewende eingeleitet. „Die EU hat enorme Fördersummen für die Unterstützung des Green Deals zur Verfügung gestellt. Ich werde mich in Brüssel dafür einsetzen, dies für unsere niedersächsischen Initiativen und Projekte zu nutzen.“

Das ehrgeizige Ziel von Klimaneutralität könne jedoch nur erreicht werden, wenn sich alle Regionen mit auf den Weg begäben, so Honé. Niedersachsen als Windenergieland Nummer Eins könne hier nicht nur einen erheblichen Beitrag leisten. Vielmehr biete der grüne Wasserstoff enorme Chancen, regionale Wertschöpfungsketten aufzubauen. Birgit Honé: „Niedersachsen hat die erneuerbaren Energien vor Ort, um grünen Wasserstoff zu erzeugen und wir sind bereits heute überall im Land mit Projekten gut aufgestellt, um die Potentiale zu nutzen!“

Die Europäische Union hat im Juli eine Strategie zum Ausbau der Wasserstoffwirtschaft vorgelegt. Diese gelte es jetzt mit Leben zu füllen, um Wasserstoff in die breite Anwendung zu bringen. Hierfür bedarf es einer Reihe von Maßnahmen auf europäischer und Bundesebene. Einerseits müsse das Erneuerbare-Energien-Gesetz novelliert werden, fordert die Ministerin. „Für die Marktentwicklung brauchen wir einen unterstützenden EU-Rechtsrahmen und die EU muss eine Nachhaltigkeitsklassifizierung für Wasserstoff auf den Weg bringen. Zudem brauchen wir eine bundes- und europaweite Sektorenintegration, die den Wasserstoffmarkt gut in den Strom- und Gasmarkt integriert.“

Bei ihrer Bereisung hatte Regionalministerin Honé die unterschiedlichen Kompetenzen und Schwerpunkte der niedersächsischen Regionen im Bereich Wasserstoff besonders im Blick. Honé: „Wir wollen Niedersachsen zukunftsfest aufstellen. Daher ist uns an ganzheitlichen Projekten gelegen mit einer möglichst langen Wertschöpfungskette vor Ort.“

Um die Wasserstoffkompetenzen in einen räumlichen Bezug zu setzen, hat das Ministerium für Bundes- und Europaangelegenheiten und Regionale Entwicklung heute eine Übersichtskarte zu Wasserstoffprojekten in ganz Niedersachsen veröffentlicht. Diese Karte wird kontinuierlich weiterentwickelt und hält Informationen zu den zahlreichen Projekten bereit: Neben den Projektpartnern und -beteiligten enthält sie vertiefende Informationen zu den Schwerpunkten und der Förderkulisse.

 

 

 

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