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In vielen Gebäuden stand das Wasser 40 Zentimeter hoch

Feuerwehren in Mittelweser verzeichnen insgesamt 27 Starkregen-Einsätze

Montag 7. Juni 2021 - Mittelweser / Landesbergen / Stadthagen (wbn). Starkregen hat am Wochenende zahlreiche Feuerwehren in Niedersachsen in Atem gehalten und auch zu Einsätzen im Weserbergland geführt. Besonders betroffen waren diesmal jedoch die Feuerwehren in der Samtgemeinde Mittelweser.

Pressesprecher Jan Habermann: „Insgesamt wurden von den Feuerwehren der SG Mittelweser 27 Einsätze, davon 16 in Landesbergen, neun in Stolzenau und je einer in Husum und Leese in etwa neun Stunden abgearbeitet.“ Der heftige Starkregen bewirkte zahlreiche vollgelaufene Keller und überflutete Straßen. Besonders betroffen waren die Ortschaften Landesbergen und Stolzenau. In Landesbergen gingen die ersten Notrufe gegen 15 Uhr bei der Leitstelle in Stadthagen ein

(Zum Bild: Und plötzlich standen die Keller bis zu 40 Zentimeter unter Wasser. Feuerwehreinsatz in Landesbergen in der Samtgemeinde Mittelweser. Foto: Habermann)

 

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Die Kanalisation konnte die innerhalb kürzester Zeit gefallenen Mengen an Wasser nicht mehr aufnehmen. Dadurch drückte das Wasser durch Kellerabflüsse in zahlreiche Gebäude, teilweise bis zu 40 cm hoch. Die Einsatzkräfte, die unter der Einsatzleitung von Ortsbrandmeister Lars Engelke ausrückten, begannen an verschiedenen Einsatzorten mit den Pumparbeiten.

Parallel wurde eine ausgiebige Erkundung im gesamten Ortsbereich durchgeführt. Immer mehr Einsatzstellen kamen hinzu. Zur Unterstützung wurden dann die Feuerwehren Brokeloh und Leeseringen mit Tauchpumpen und Wassersaugern hinzugezogen. Mehrere Stunden vergingen, bis nach und nach alle Einsätze abgearbeitet werden konnten. Gegen 20 Uhr waren die letzten Fahrzeuge zurück an ihren Standorten. Gerade als sich die Lage in Landesbergen beruhigt hatte, kam es zu einem weiteren Starkregenereignis, diesmal in Stolzenau. Auch hier war die Kanalisation mit den Regenmassen überfordert, was auch hier zu zahlreichen überfluteten Kellern führte.

Die Feuerwehren Hibben, Holzhausen und Stolzenau wurden alarmiert, welche mit mehreren Pumpen anrückten. Um die Leitstelle zu entlasten, wurden die Einsätze in Stolzenau durch die Einsatzleitung Ort koordiniert. Einsatzende war hier gegen Mitternacht. Wetterbedingte Einsätze gab es zudem in Leese und Husum zu verzeichnen.

 

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