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Bis zu zehn Strahlrohre auf das Feuer gerichtet

Großbrand auf Hofstelle - 160 Einsatzkräfte vor Ort

Von Jan H a b e r m a n n

Sonntag 26. September 2021 – Nendorf (wbn). Rund 160 Einsatzkräfte haben einen nächtlichen Großbrand auf einer Hofstelle bekämpft.

Zu einem Großeinsatz von Feuerwehr, Polizei, Rettungsdienst und Technischem Hilfswerk (THW) ist es am frühen Samstagabend ab etwa 18 Uhr in Nendorf gekommen. Hier brannte eine Hofstelle, bestehend aus Wohnhaus, Anbau und Scheune komplett nieder. Ausgehend von einem Anbau breitete sich das Feuer schnell auf die restlichen Gebäude aus. Bereits vor Eintreffen der ersten Löschfahrzeuge kam es zu einer Durchzündung der angrenzende Scheune sowie des Wohnhauses, was einen Vollbrand der gesamten Hofstelle zur Folge hatte

(Zum Bild: Die Gebäude sind komplett niedergebrannt. Foto: Feuerwehr)

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Die Feuerwehren Nendorf-Frestorf, Hibben, Stolzenau, Müsleringen-Diethe, die Drehleiter Liebenau sowie die Einsatzleitung Ort der Samtgemeinde Mittelweser wurden zunächst per Funkmeldeempfänger und Sirene gemäß Alarm- und Ausrückeordnung alarmiert. Einsatzleiter Patrick Windler ließ umgehend die Wehren Huddestorf, Uchte und Holzhausen nachalarmieren. Aus in der Spitze bis zu 10 Strahlrohren sowie einem Wasserwerfer der Drehleiter wurde die Brandbekämpfung aufgenommen. Um ausreichend Löschwasser an den Einsatzort zu bekommen, wurden mehrere Schlauchleitungen von verschiedenen Wasserentnahmestellen verlegt, teilweise mit Unterstützung des Schlauchwagens aus Uchte über längere Wegstrecken.

Menschen oder Tiere kamen bei dem Feuer glücklicherweise nicht zu schaden, da das Wohnhaus derzeit unbewohnt ist und daher niemand vor Ort war.

Schwierig gestalteten sich die Löscharbeiten im weiteren Verlauf, weil in dem zuerst in Brand geratenen Anbau sowie der angrenzende Scheune zahlreiche Strohballen eingelagert waren. Ein komplettes Ablöschen dieser war im Gebäude nicht möglich. Daher wurde das THW mit Einheiten aus Hoya und Bassum an die Einsatzstelle beordert, um das brennende Stroh mit einem Bagger und einem Radlader aus dem Gebäude zu fahren. Das Brandgut wurde dann auf einer Freifläche neben der Hofstelle kontrolliert abgebrannt und im weiteren Verlauf abgelöscht. Dieses Vorhaben dauerte noch bis weit in den Sonntag hinein. Insgesamt waren etwa 160 Einsatzkräfte aller Rettungsorganisationen an dem Einsatz beteiligt. Die Brandursache ist unklar. Hierzu hat die Polizei die Ermittlungen aufgenommen.

 

 

 

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