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Nach dem Start der Bauarbeiten an der "Stromautobahn" für Deutschland

Zweiter Akt der von Tjark Bartels initiierten "Hamelner Erklärung" zu SuedLink: Landkreise erwarten jetzt einen jährlichen finanziellen Ausgleich

Donnerstag 28. September 2023 - Wedemark / Hameln / Berlin (wbn). Es war ein Moment von historischer Tragweite: Im September ist der Baustart für die 700 Kilometer lange SuedLink-Stromtrasse erfolgt. Die Stromtrasse durch sechs Bundesländer bringt die Windenergie aus dem Norden dorthin, wo sie dringend gebraucht wird und wo die Windenergie im Vergleich zum Norden noch unterentwickelt ist: Zu den Industriezentren in Bayern und Baden-Württemberg.

Damit ist die Stromtrasse zugleich das Rückgrat für die ambitionierte Energiewende der Bundesregierung. Zwangsläufig hatten die von der Stromtrasse betroffenen Landkreise und Kommunen ihr Mitspracherecht bei der Trassenplanung angemeldet. Denn es sind bundesweit mehr als 20.000 Grundstücke betroffen. Das Hauptanliegen: Das markante Übertragungsnetz landschaftsschonend unter der Erde zu verlegen. Dabei hat der damalige Landrat des Landkreises Hameln-Pyrmont Tjark Bartels federführend Pionierarbeit geleistet, deren Bedeutung erst heute in ihrer Gänze sichtbar wird.

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Die von ihm initiierte sogenannte "Hamelner Erklärung" zum Trassenverlauf des SuedLinks war ein wesentlicher Schritt zur Akzeptanz der "Stromautobahn". Gerade auch im Weserbergland. Jetzt haben Tjark Bartels und seine Mitstreiter aber die nächste Stufe gezündet. Es geht um Ausgleichszahlungen für die betroffenen Landkreise. Für diesen bisher einmaligen Vorstoß hat das Bündnis Hamelner Erklärung e.V. gestern Abend eine Resolution beschlossen, die den Weserbergland-Nachrichten.de vorliegt. Der Wortlaut:

Akzeptanz in den Regionen für Stromnetzausbau fördern –

moderate Ausgleichszahlung für Stromtrassen einführen

Resolution:

1. Die Energiewende wird ohne den Ausbau der Stromnetze nicht gelingen. Gerade der

ländliche Raum wird hierdurch stark in Anspruch genommen. Insbesondere die Pro-

jekte zum Ausbau des Übertragungsnetzes führen zu erheblichen Belastungen und

Planungseinschränkungen. Die betroffenen Landkreise erbringen mit deren Hin-

nahme eine große solidarische Leistung für die gesamte Gesellschaft. Sie erwarten

im Gegenzug einen jährlichen finanziellen Ausgleich, der sie in die Lage versetzt, für

die Menschen in ihrer Region Maßnahmen der Daseinsvorsorge zu finanzieren, damit

die Belastungen und Einschränkungen zu kompensieren und die Akzeptanz für den

erforderlichen Stromnetzausbau zu fördern. Dies erfolgt in Abstimmung mit den betroffenen Kommunen.

2. Dem Bündnis Hamelner Erklärung e.V. ist bewusst, dass diese finanziellen Aus-

gleichsleistungen in einem akzeptablen Rahmen bleiben müssen. Das Bündnis hat

daher ein Modell entwickelt, das – bezogen auf die Vorhaben des Netzentwick -

lungsplanentwurfs 2037/2045 – zu einer Mehrbelastung eines Haushalts mit einem

Jahresstromverbrauch von 3.500 kWh in der Größenordnung von durchschnittlich

lediglich rund zwei Euro pro Jahr führen würde.

Geschäftsstelle

Bündnis Hamelner Erklärung e.V.

 

 

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