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Es war die letzte Revision - und das unter Pandemie-Bedingungen

Zwei meldepflichtige Ereignisse der Stufe 0 - Atomkraftwerk Grohnde ist wieder ans Netz gegangen

Freitag 16. April 2021 - Grohnde / Emmerthal (wbn). Atomkraftwerk-Revision unter Pandemiebedingungen! Der Kraftwerksbetreiber Preussen-Elektra zieht eine positive Bilanz der aufwändigen Überprüfungs-maßnahmen.

Es ist wohlgemerkt die letzte Revision vor der endgültigen Stillegung der Anlage gewesen. Nachfolgend der Ergebnisbericht von Preussen-Elektra am heutigen Vormittag: „Nach erfolgreich abgeschlossener Kraftwerksrevision wurde das Kernkraftwerk Grohnde (KWG) gestern Abend wieder mit dem Stromnetz verbunden.

(Zum Bild: Seit gestern Abend quillt wieder der Dampf aus den mächtigen Kühltürmen des Atomkraftwerkes im Weserbergland. Foto: Ralph Lorenz / Weserbergland-Nachrichten.de)

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Es war die letzte Revision vor der Einstellung des Leistungsbetriebs des Kraftwerks zum Ende dieses Jahres. Das aufwändige Schutzkonzept gegen Covid-19 für das im Kraftwerk tätige Personal hat sich sehr gut bewährt.

Dazu Anlagenleiter Michael Bongartz: „Trotz der vielen Vorsorgemaßnahmen ist es uns gelungen, diese Revision sicher und sogar etwas vor dem ursprünglich geplanten Zeitpunkt zu Ende zu bringen. Das ist eine Glanzleistung der gesamten Kraftwerksmannschaft und des Servicepersonals. Dennoch blicken wir vom KWG mit Wehmut auf diese Revision, denn die meisten Fachkräfte, die uns über viele Jahre begleitet haben, werden wir nicht mehr wiedersehen. Ihnen allen gilt mein ausdrücklicher Dank, denn sie haben wesentlich dazu beigetragen, das KWG so erfolgreich zu machen!“

Prüfungen bestätigen hohen Sicherheitsstandard des Kraftwerks

Der Reaktor wurde mit 28 neuen Brennelementen beladen. Eine Dichtheitsprüfung des Sicherheitsbehälters belegte den einwandfreien Zustand dieser Schutzbarriere. Die atomrechtliche Aufsichtsbehörde und die von ihr beauftragten Gutachterorganisationen überwachten alle sicherheitstechnisch relevanten Arbeiten.

Während des Stillstands wurden zwei meldepflichtige Ereignisse der Stufe „0“ unterhalb der siebenstufigen internationalen Skala zur sicherheitstechnischen Bewertung von Vorkommnissen in Kernkraftwerken verzeichnet. Bei einer wiederkehrenden Prüfung wurde eine Störung beim Mindestmengenbetrieb eines von vier Notspeisewassersystemen festgestellt. Das entsprechende Regelventil wurde inspiziert. Die anschließenden erneut durchgeführten Prüfungen verliefen ohne Befund. Das Vorkommnis wurde der Aufsichtsbehörde vorläufig nach der Kategorie „N“ („Normal“) angezeigt.

Ferner wurden im Rahmen einer wiederkehrenden Prüfung drei Hilfsrelais in der Notstromschaltanlage als fehlerhaft erkannt. Die betroffenen Relais wurden getauscht. Das Vorkommnis wird der Aufsichtsbehörde vorläufig nach der Kategorie „N“ („Normal“) angezeigt."

 

 

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