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Jesidin (22) gegen ihren Willen von Großfamilie eingesperrt - Befreiungsaktion der Polizei


Donnerstag 7. Januar 2021 - Warburg (wbn). Eine Großfamilie der Jesiden hast eine 22 Jahre alte Familienangehörige gegen ihren Willen in Warburg in einer Wohnung eingesperrt.

Die junge Frau ist heute Morgen von einem Spezialkommando der Polizei befreit worden. Offenbar war der Großfamilie die Beziehung zu einem Mann nicht genehm.
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Die aus Norddeutschland stammende Frau war kurzerhand zu Verwandten nach Warburg verschleppt worden. Zur medizinischen Betreuung wurde die Frau in ein Krankenhaus gebracht. Für weitere Ermittlungen mussten die übrigen Mitglieder der Großfamilie mit zur Polizeiwache.

Nachfolgend der Polizeibericht von heute: "Mit Unterstützung eines Spezialeinsatzkommandos hat die Polizei in Warburg am Donnerstag, 7. Januar, eine 22-jährige Frau befreien können, die offenbar gegen ihren Willen in einer Wohnung in der Innenstadt von Warburg festgehalten wurde. Bei dem Zugriff wurde niemand verletzt. 

Nach derzeitiger Einschätzung war die aus Norddeutschland stammende 22-Jährige am Mittwochabend, 6. Januar, von Familienmitgliedern mit einem Auto zu Verwandten nach Warburg gebracht worden. Hintergrund ist womöglich eine Beziehung zu einem Mann, welche durch Angehörige der jesidischen Großfamilie nicht toleriert wurde.

Nach vorliegenden Hinweisen musste die Polizei davon ausgehen, dass die 22-Jährige gegen ihren Willen in Warburg festgehalten wurde. 

An dem Einsatz, der gegen 8 Uhr begann, waren zahlreiche Kräfte der Kreispolizeibehörde Höxter und die angeforderten Spezialkräfte beteiligt. Nachdem sich die Spezialeinheit Zugang zur Wohnung verschafft hatte, fand sie dort die gesuchte 22-Jährige, die zur medizinischen Betreuung vorsorglich in ein Krankenhaus eingeliefert wurde.

Die übrigen Familienmitglieder wurden für die weiteren Ermittlungen zur Polizeiwache gebracht."






 

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