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Schiffverkehr kam zunächst zum Erliegen

Lastkahn treibt führerlos auf der Weser - doch der Kapitän eines Containerschiffes bleibt cool und entschärft die Situation

Von Jan H a b e r m a n n

Samstag 1. Juni 2019 - Leeseringen / Nienburg (wbn).  „Führerloser Lastkahn auf der Weser“ – so lautete die Alarmmeldung für die Einsatzkräfte für die Feuerwehr Leeseringen, die Bootsgruppe der Kreisfeuerwehr Nienburg sowie Kräfte der Polizei sowie des Wasser- und Schifffahrtsamtes am Samstagmittag um kurz nach 12 Uhr.

Eine mit Kies beladene Schute - antriebsloser Lastkahn zum Transport von Gütern auf dem Wasser - hatte sich zwischen Landesbergen und Estorf von dem Liegeplatz losgerissen und trieb nun unkontrolliert flussabwärts in Richtung Nienburg.

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In Höhe der Firma Glasrecycling Leeseringen lief sie schließlich quer zur Flussrichtung auf Grund und brachte somit den Schiffverkehr zum Erliegen.

Der Kapitän des in der Gegenrichtung fahrenden Containerschiffes „Selandia“ erkannte den Ernst der Lage sofort. Vorsichtig manövrierte er sein Binnenschiff gegen die Schute und drückte sie wieder herum in Flussrichtung.

Anschließend sicherte die Besatzung den Lastkahn längs zum Schiff und brachte ihn an einen freien Liegeplatz im Leeseringer Hafen, wo er wieder fest vertäut wurde.

Während des Manövers gingen die Einsatzkräfte der Feuerwehr im Hafen in Bereitstellung.

Auf Grund der schnellen Reaktion des Kapitäns wurde ein länger andauernder Einsatz verhindert. Das Boot der Kreisfeuerwehr brauchte schlussendlich nicht mehr zu Wasser gehen.

Für die letzten Kräfte der Feuerwehr war der Einsatz nach gut 1,5 Stunden beendet.

 

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