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Initiative der Unternehmen und Seehafenstädte

Memorandum zur Außen- und Unterweser dient der Wettbewerbsfähigkeit und der Sicherung der Natur

Dienstag 6. Juli 2021 - Bremen (wbn). Mit einem Memorandum zur Zukunft der Außen- und Unterweser haben Unternehmen, Verbände, Kammern, Gewerkschaften und Hafenstädte ihre Unterstützung der erforderlichen Fahrrinnenanpassung bekräftigt.

Ein breites Bündnis will damit die Wettbewerbsfähigkeit der Seehäfen sichern und die Natur des Flusses schützen.

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Nachfolgend der Wortlaut des heute bekannt gegebenen Memorandums zur Außen- und Unterweser: „Im internationalen Welthandel stellt die Weser eine leistungsfähige Wasserstraße dar. Die Seehäfen Bremerhaven und Brake können ihre gute Position im Welthandel und bei der Versorgung Deutschlands künftig nur behaupten, wenn die Fahrrinnen des Flusses den steigenden Anforderungen der internationalen Seeschifffahrt angepasst werden. Zugleich ist die Weser als prägender Teil der Landschaft in Norddeutschland seit Jahrhunderten Lebensader und Verbindung für die Menschen, die an seinen Ufern leben und arbeiten.

„Unser Ziel ist, bei den geplanten Anpassungsmaßnahmen Ökonomie und Ökologie in der Flussregion Weser in Einklang zu bringen“, bekräftigt Uwe Beckmeyer, Vorsitzender des Wirtschaftsverbandes Weser e.V. und Mit-Initiator des Arbeitskreises #ZukunftWeser. Gesetzlich sei klar vorgegeben, dass im Rahmen der Fahrrinnenanpassung negative Auswirkungen zu vermeiden oder durch geeignete Maßnahmen zu kompensieren seien, so Beckmeyer weiter.

Das vom Arbeitskreis #ZukunftWeser erarbeitete Memorandum zur Zukunft der Außen- und Unterweser haben u.a. der Magistrat der Stadt Bremerhaven, der Rat der Stadt Brake, die Industrie- und Handelskammern Bremen/Bremerhaven und Oldenburg sowie Gewerkschaften und Verbände unterzeichnet. Sie bekennen sich ausdrücklich dazu, die Natur des Flusses und seiner Nebenflüsse sowie der Ländereien links und rechts des Flusses zu schützen sowie den gesetzlichen Anforderungen des Wasserstraßenausbaugesetzes und des Bundesverkehrswegeplans 2030 gerecht zu werden.

Im Bundeswasserstraßenausbaugesetz stehen die Projekte Außenweser und Unterweser (Nord) (von Bremerhaven bis Brake) im vordringlichen Bedarf. Während es Ziel der Anpassung der Außenweser ist, dass Schiffe mit einer Abladetiefe von 13,5 Meter (bisher: 12,8 Meter) die Terminals in Bremerhaven tideunabhängig ansteuern und verlassen können, sollen durch die Anpassung der Unterweser (Nord) Schiffe mit einer Abladetiefe von 12,8 Meter (bisher: 11,9 Meter) den Seehafen Brake tideabhängig erreichen können.

Kompensationsmaßnahmen müssen im Einklang mit der Europäischen Wasserrahmenrichtlinie, der Flora-Fauna-Habitat-Richtlinie, der Vogelschutzrichtlinie und der Eingriffsregelung erfolgen.“

 

 

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