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Weserbergland-Nachrichten.de

 



Starkes Signal gegen Krümmel und Brokdorf

Watermann reiht sich mit der kompletten Landtagsfraktion der SPD in die Anti-Atom-Menschenkette ein

Hannover/Hameln (wbn). Die komplette niedersächsische SPD-Landtagsfraktion macht sich zu einem Bindeglied in der bevorstehenden Anti-Atom-Menschenkette.

Der heimische SPD-Landtagsabgeordnete Ulrich Watermann weist darauf hin, dass die SPD-Fraktion im Niedersächsischen Landtag ihre Fraktionsklausur am 24. und 25. April in Lüneburg dazu nutzen wird, sich geschlossen an der Anti-Atom-Menschenkette am Sonnabend, 24. April, zwischen den Atomkraftwerken Krümmel und Brokdorf zu beteiligen.

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Auch schon ermutigende Signale von Seniorenseite 

Im Mai entscheidet die CDU wer Kreisvorsitzender in Hameln wird - Koch wirft schon mal seinen Hut in den Ring

 

Emmerthal/Grohnde (wbn). In der Frage der Thul-Nachfolge als CDU-Kreisvorsitzender Hameln-Pyrmont hat sich eine interessante Personalie ergeben. Der aus Emmerthal stammende Kreisvorsitzende der Jungen Union, Matthias Koch, hat seinen Hut für die anstehende Delegierten-Wahl des neuen CDU-Kreisvorsitzenden in den Ring geworfen.

 

Neben den Delegiertenwahlen zum Kreisausschuss und Kreisparteitag gaben die Verantwortlichen der CDU Emmerthal am Dienstag abend ihre Vorstands-Nominierungen für den am 6. Mai in Hameln stattfindenden Kreisparteitag bekannt: Matthias Koch wird dabei als Kandidat für den Kreisvorsitz ins Rennen geschickt, Rolf Keller kandiert erneut als Beisitzer. Koch steht für eine Verjüngung der christdemokratischen Parteistrukturen im Weserbergland. Die Notwendigkeit dazu gilt als unbestritten. Andererseits scheint er auch das Vertrauen von Senioren-Seite zu gewinnen.

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Stadtwerke, BUND und Wissenschaftler ziehen an einem Strang

Energiewandel: Im Hamelner Kino beginnt heute die "4. Revolution" - und anschließend auch im ganzen Weserbergland?

Hameln (wbn). Heute vormittag hat die „4. Revolution“ begonnen. Zumindest im Kino. Seit 8 Uhr schauen Schulklassen im Maxx-Kino in Hameln Carl-A. Fechners „Die 4. Revolution – Energy Autonomy“.

Der Dokumentarfilm entwirft die Vision einer Weltgemeinschaft, deren Energieversorgung zu hundert Prozent aus erneuerbaren Energien gespeist wird. Die Energieversorgung soll "unabhängiger, gerechter und für jeden bezahlbar" sein, so die Intention des Filmemachers und seiner Darsteller: visionäre Wissenschaftler und Unternehmer. Das in diesen Zeiten scheinbar unverzichtbare Mode-Zauberwort „nachhaltig“ zieht sich auch hier als roter Faden durch das Geschehen. Bis zum Jahre 2020 sollen in Deutschland die Atomkraftwerke abgeschaltet werden können, weil bis dahin 47 Prozent des Stromes aus erneuerbaren Quellen geschöpft werden könnten. Spinnereien von Atomkraftgegnern? Der Film versucht die Möglichkeiten aufzuzählen und fordert den globalen Strukturwandel.

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Kontrolle über das Auto verloren, gegen Mauer geprallt

Es geschah heute in Wallensen: Nächtlicher Fahrzeugbrand - Audi-Fahrer rettet sich rechtzeitig aus dem Unfallwagen

Wallensen/Salzhemmendorf (wbn). Feueralarm nach Mitternacht im Salzhemmendorfer Ortsteil Wallensen. Die Stützpunktfeuerwehr Wallensen wurde heute Nacht um 00.17 Uhr zu einem Pkw-Brand in die Straße "Niedertor", Ecke "Hakenroder Straße", gerufen. Der nur unter einem leichten Schock stehende 21-jährige Audi-Fahrer hatte sich zuvor aus dem brennenden Unfallwagen retten können.

Feuerwehr-Pressewart Thomas Hölscher schildert den Einsatz wie folgt: Ein 21-jähriger Wallensener hatte hier zuvor, aus bislang ungeklärten Gründen, die Kontrolle über seinen Audi A3 verloren und war frontal an eine Gebäudewand geprallt. Weitere Insassen gab es zum Unfallzeitpunkt nicht. Das Fahrzeug geriet unmittelbar nach der Kollision in Brand. Der junge Fahrer blieb bei dem Unfall glücklicherweise nahezu unverletzt und konnte sich entsprechend selbst aus dem Unfallwrack befreien, sodass er für sich Schlimmeres verhindern konnte. Er wurde vom zuerst an der Einsatzstelle eintreffenden Gemeindebrandemeister, Walter Wiegmann, an den Rettungsdienst übergeben.

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Eine bemerkenswerte "Schülergenossenschaft" und der Treueschwur des "Frühstücksdirektors" Karl-Heinz Brandt

Und wenn für die 96er die Fußballwelt in Trümmern liegt, sie aus der Bundesliga fliegen - dann bleibt noch immer die KGS Salzhemmendorf "als Partner" 

Aus Salzhemmendorf berichtet Ralph Lorenz

Salzhemmendorf (wbn). Große Hunde machen sich gern klein. Karl-Heinz Brandt, Rektor der Kooperativen Gesamtschule am Kanstein in Salzhemmendorf, macht sich an diesem Tag besonders klein. Er sei ja nur der „Frühstücksdirektor“ bekennt er in einer gewollt schnoddrigen Art, von der er weiß, dass sie bei Gästen immer gut ankommt, bei seiner Begrüßungsrede in der Aula.

Zu Gast sind der Staatssekretär vom Niedersächsischen Kultusministerium Dr. Althusmann und 96-Präsident Kind sowie diverse andere Herrschaften wie ein „Herr Klüh“ als „Multiplikator für nachhaltige Schülergenossenschaften“ – was immer das heißt - und der örtliche Chef der Volksbank am Ith Dietrich Römer. Die Prominenz ist aber nicht wegen der KGS-Lehrer da, sondern wegen der Schüler. Doch die sind während der Ansprache nicht zugegen. Offenbar ein kleines Malheur in der ansonsten sehr akribischen Planung des Geschehens, das den Sinn hat die „Vorverkaufsstelle Hannover 96“ als genossenschaftlich organisierte „Schülerfirma“ zu eröffnen. Möglicherweise liegt das daran, dass die Schüler schon früh lernen sollen, im Betriebsleben einer selbst gegründeten Firma auch die Pause in Ehren zu halten – Kundschaft hin, Kundschaft her. Die Gewerkschaft wird’s freuen.

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Beide nehmen stattdessen an Trauer-Feierlichkeiten in Polen teil

Eröffnung der Hannover Messe ohne Bundeskanzlerin Merkel und Ministerpräsident Berlusconi

Hannover (wbn). Die feierliche Eröffnung der Hannover Messe 2010 findet ohne Beteiligung von Bundeskanzlerin Angela Merkel (CDU) und Italiens Ministerpräsident Silvio Berlusconi statt.

Das erfuhr das NDR Regionalmagazin „Niedersachsen 19.30 das Magazin“ heute vom Sprecher der Deutschen Messe AG.  Beide Politiker nehmen am Sonntag an den Trauerfeierlichkeiten für den verunglückten polnischen Staatspräsidenten Lech Kaczynski teil und werden erst am Montag das Messegelände in Hannover besuchen. 

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Rätselhafte Substanz in der Bäckerstraße

 

Berauschender Fund: Koks-Päckchen lag auf einem Parkplatz in Bad Pyrmont - jetzt hat die Polizei den "Schnee"

 

Bad Pyrmont (wbn). Ein unbekannter "Kokser" hat jetzt ein großes Problem. Die gute Nachricht: Seine verloren gegangenen Drogen sind von einer ehrlichen Finderin in Bad Pyrmont aufgehoben und abgegeben worden. Die schlechte Nachricht: Der Stoff liegt jetzt bei der Polizei.

 

Und die weiß nach eingehender Prüfung, dass es sich um Kokain handelt. Auf den ursprünglichen Besitzer ist sie nun wirklich gespannt. Hier der Polizeibericht aus Bad Pyrmont: Auf dem öffentlichen Parkplatz in der Bäckerstraße fand eine Anwohnerin am gestrigen Dienstag eine in Kunststoff-Folien eingewickelte weiße Substanz. Aufgrund der Konsistenz und der Verpackung ging die Finderin davon aus, dass es sich hierbei um Drogen handeln könnte.

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Recherche des NDR - Kassenärztliche Vereinigung bestätigt das Problem

Millionenschäden durch zuviel bestellte Impfstoffe bei Niedersachsens Krankenkassen

Hannover (wbn). Zuviel bestellte Impfstoffe verursachen einen Millionenschaden bei Niedersachsens Krankenkassen. Nach Recherchen von NDR 1 Niedersachsen bestellen Niedersachsens Ärzte bei den Apotheken jedes Jahr wesentlich mehr Impfstoffe als tatsächlich gebraucht werden.

Allein im Jahr 2008 sind in Niedersachsens Arztpraxen rund 570.000 Impf-Ampullen nicht wendet worden. Impfstoff, der zwar bestellt und mit den Kassen abgerechnet, aber nie verimpft worden ist. Das sind immerhin rund 15 Prozent aller bestellten Impfstoffe. Der Sprecher der niedersächsischen Ersatzkassen, Hanno Kummer bestätigt diese Zahlen.

 

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Das Land Niedersachsen steuert voraussichtlich 300.000 Euro bei

Landrat Butte kann zufrieden sein: In Höxter hat der Weserbergland-Tourismus heute seine finanzielle Basis gesichert

Höxter/Hameln/Salzhemmendorf (wbn). Ein weiterer Etappensieg des Tourismus-Förderers Rüdiger Butte: Die finanzielle Zukunft des „Weserbergland-Tourismus“ ist mit dem heutigen Tag offenkundig gesichert. Im Rahmen einer außerordentlichen Mitgliederversammlung im lippischen Höxter fanden sich 1399 von insgesamt 1713 Stimmen, die das Finanzierungskonzept gebilligt haben, das eine Erhöhung des Mitgliedsbeitrages in Schritten vorsieht.

Von 2011 bis 2012 soll der Beitrag auf das knapp zweifache, später auf das knapp dreifache angehoben werden. Bei einer 8.000-Einwohner-Gemeinde wie Coppenbrügge bedeutet dies eine Steigerung von jetzt 950 Euro im Jahr auf knapp 1.800 Euro, später auf 2.500 Euro. Hameln-Pyrmonts Landrat Rüdiger Butte hat damit eine erfolgreiche Überzeugungsarbeit geleistet und zeigte sich hochzufrieden. Er verwies im Gespräch mit den Weserbergland-Nachrichten.de darauf, dass 81,67 Prozent der Landkreise, Städte und Gemeinden hinter dem inhaltlichen und finanziellen Konzept des „Weserbergland-Tourismus“ stehen, der auch in Hannover als wesentlicher Bestandteil der niedersächsischen Tourismusförderung gesehen wird. Aufgrund der sichtbar gewordenen Finanzierungsleistung der Weserbergland-Kommunen will sich das Land Niedersachsen nicht lumpen lassen. Butte rechnet damit, dass möglicherweise schon im Mai 300.000 Euro aus Landesmitteln fließen könnten.

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Den Städten und Gemeinden bleiben vorerst unnütze Ausgaben erspart

Verkehrsminister Ramsauer bereitet dem Schilder-Wahnsinn vorerst ein Ende - und Bürgermeister Peschka freut sich

Berlin/Coppenbrügge (wbn). Der Schilder-Wahnsinn hat ein Ende. Nicht nur aufgrund purer Einsicht, sondern auch wegen eines Formfehlers, der offenbar seinem Vorgänger Tiefensee (SPD) anzulasten ist, hat  Bundesverkehrsminister Peter Ramsauer (CSU) heute morgen den bundesweiten Schildertausch abgeblasen.

Weil die ministeriellen Juristen das sogenannte „Zitiergebot“ in ihrer Rechtsverordnung übergangen hatten, gab es einen Formfehler. Aufgrund dessen musste jetzt der bundesweit angeordnete Austausch von alten Verkehrsschildern gegen neuere mit einer zeitgemässen Symbolik gestoppt werden. Nach Schätzung des Verkehrsministeriums können die Städte und Gemeinden erst einmal bis zu 400 Millionen Euro sparen.

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Zu Gast in der Kooperativen Gesamtschule Salzhemmendorf

96er-Präsident Martin Kind besucht heute seine Geschäftspartner in Niedersachsens erster Schülergenossenschaft

Salzhemmendorf (wbn). 96er-Präsident Martin Kind ist heute zu Gast in der Salzhemmendorfer Kooperativen Gesamtschule (KGS). Er wird sich dort gewissermaßen auf „Augenhöhe“ als Geschäftsmann mit seinen Salzhemmendorfer Partnern treffen. Und das sind nicht Rektor Karl-Heinz Brandt und seine Kollegen, sondern die Schüler.

Die haben die erste Schülergenossenschaft Niedersachsens gegründet und verkaufen unter anderem Fan-Artikel des Bundesligisten. Die Verbindung nach Salzhemmendorf ist für Martin Kind besonders eng und emotional: Eine begabte KGS-Schülerin ist Stadionsängerin und gewissermaßen zum musikalischen 96er-Maskottchen geworden.

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Dunkle Wolken über Solarprojekt in Hameln

In diesem Jahr schippern keine Solarboote auf der Weser - Jobcenter hat Förderung eingestellt

Hameln (wbn). Aus die Maus. In diesem Jahr wird es keine Solarbootvermietung auf der Weser geben.

Das berichtet Radio Aktiv. Hintergrund sei, dass das Jobcenter das Projekt der Beschäftigungsgesellschaft Impuls nicht weiter fördern wollte, wogegen die Betreiber Widerspruch eingelegt und Bestandsschutz unter anderem wegen zahlreicher getätigter Investionen beantragt hätten.

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Drei ehemalige „Azubis“ erhalten die Jugend-Handwerks-Medaille der Sparkasse Weserbergland

Die Medaille mit dem Zollstock: Eine gute Ausbildung als Maß aller Dinge

Hameln (wbn). Es ist eine Premiere, auf die das ganze Weserbergland stolz sein kann! Die Sparkasse Weserbergland verleiht erstmals die Jugend-Handwerks-Medaille, weil sie sich der Förderung des Mittelstands in der Region verpflichtet sieht.

Die Kreishandwerkerschaft Hameln-Pyrmont unterstützt diese Verleihung, weil sie ihr Handwerk versteht, wenn es um die Ausbildung der nachfolgenden Generationen geht.  Insgesamt drei Absolventen der letztjährigen Abschlussjahrgänge erhalten von der Sparkasse Weserbergland eine besondere Auszeichnung in Form einer goldenen Medaille, abgestuft in einer silbernen und bronzenen Ausführung. Dazu gehören Geldpreise von insgesamt 1.500 Euro. Der Zollstock ist das Motiv der Medaille als Symbol aus der Lebenswelt des Handwerkes. Denn „Maßarbeit“ ist nach den Worten von Friedrich-Wilhelm Kaup, Vorstandsvorsitzender der Sparkasse Weserbergland, mehr denn je gefragt. Und damit ist er sich auch mit Kreishandwerksmeister Karl-Wilhelm Steinmann und Wolfgang Hartmann, dem Vertreter der Berufsschulen, einig, die in einer soliden Ausbildung das „Maß aller Dinge“ der späteren beruflichen Karriere sieht.

Zum Bild: Preisträger Daniel Bödecker, Benjamin Smolin, von der Jury Wolfgang Hartmann,  Karl-Wilhelm Steinmann, Friedrich-Wilhelm Kaup, Christoph Ulbrich mit dem symbolischen Zollstock als Schulterschluss für das Handwerk

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Fahrer wurde zum Glück nur leicht verletzt - Es geschah heute morgen

Dumm gelaufen: Da ist der Kipper gekippt - er wollte nur einen Langholzwagen in der Kurve überholen

Eschershausen/Holzminden (wbn). Warum heißt ein Muldenkipper Muldenkipper? Weil er kippt. Doch er sollte nur dann kippen, wenn der Fahrer es will. Und nicht in der Kurve!

Der heutige Tag fing für einen 56-jährigen Lkw-Fahrer aus dem Landkreis Schaumburg gar nicht gut an. Er wollte einen Langholzwagen überholen, geriet auf die Gegenfahrbahn und kippte mit der ganzen Karre um. Schaden groß, Verletzung glücklicherweise klein. Hier der Polizeibericht aus Holzminden: Wieder mal wurde die enge, ansteigende Kurve der Bundesstraße 64 am Parkplatz "Schelenhufe" im Bereich der Gemarkung Eschershausen einem LKW-Fahrer zum Verhängnis.

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Alles bleibt offen: Morgen diskutieren die Grünen im Kreis Holzminden ihre Unterstützung für den SPD-Kandidaten

Landkreisfusion bestimmt mögliche Wahlempfehlung der Grünen zur Stichwahl in Bodenwerder-Polle

Bodenwerder-Polle (wbn). Die Haltung der SPD zu Fragen der Landkreisfusion überschattet auch die anstehende Bürgermeister-Stichwahl in der Samtgemeinde Bodenwerder-Polle. Für eine Wahlempfehlung erwarten die Grünen offenbar eine Annäherung an ihren Kurs, der auf eine Eigenständigkeit des Landkreises Holzminden hinausläuft. Dies deutete der regionale Spitzenpolitiker der Grünen, der Landtagsabgeordnete Christian Meyer, in einem Gespräch mit den Weserbergland-Nachrichten.de an.

So ist derzeit die Gemengelage: Der Kreisverband der Grünen wird morgen Abend eine Aussage treffen, ob es zur Stichwahl in der Samtgemeinde Bodenwerder zu einer Wahlempfehlung kommt. Nachdem keiner der angetretenen Bürgermeister-Kandidaten die absolute Mehrheit von 50 Prozent erringen konnte, müssen die Wahlberechtigten am Sonntag 25. April nochmals zur Wahlurne. Die bessere Ausgangsposition hat dabei der SPD-Spitzenkandidat Joachim Lienig, der am zurückliegenden Wahlsonntagmit 3095 Stimmen auf 44,37 Prozent kam. Mitbewerber Friedrich-Wilhelm Schmidt von der CDU konnte 2.129 Stimmen hinter sich vereinigen und erreichte damit 30,52 Prozent. Trotz des satten Vorsprungs kann sich Lienig seiner Sache nicht so sicher sein.

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Es ist die turnusmäßige Überprüfung der Stadtwerke Hameln

Ist die Rattenfängerstadt nicht ganz dicht? Diese Frage wird jedes Jahr geklärt! Einer guckt nach und überprüft die Gasleitungen

Hameln (wbn). Gestern ging's los. Großer routinemäßiger Sicherheits-Check der Stadtwerke Hameln im Gasleitungsnetz der Rattenfängerstadt.

Die Überprüfung erstreckt sich über die erdgasversorgten Ortsteile: Tündern, Hagenohsen, Klein Berkel, Wangelist, dem Klütviertel, Haverbeck, Hope und Bannensiek. Er ist  wieder unterwegs und lenkt die Aufmerksamkeit auf sich: Eckhard Jauken von der Firma Sewerin. Jauken ist mit einem staubsaugerähnlichen Gerät zugange, um turnusmäßig das Hamelner Gasnetz auf Dichtigkeit zu überprüfen.

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300 Feuerwehrkameraden mit 75 Fahrzeugen im Einsatz - Großfeuer in Schwalenberg erst heute Mittag restlos gelöscht

 

Auch die Emmer ist bedroht! Umweltalarm am Rande des Weserberglandes - Fischsterben nach Großbrand

 

Lügde/Emmerthal (wbn). Umweltalarm am Rande des Weserberglandes! Das Ordnungsamt von Lügde hat heute davor gewarnt, Fische aus der Emmer zu essen.

 

Der Hintergrund: Im Rahmen der Löschaktionen bei einem Industrie-Großbrand in Schwalenberg (Ostwestfalen-Lippe) sind über das abfließende Löschwasser Chemikalien in die Niese, den Lippebach und in die Emmer gelaufen, die sich bis nach Emmerthal zieht und hier nach 61,8 Kilometer Gesamtlänge in die Weser eintritt. In der zufließenden Niese hat bereits ein Fischsterben eingesetzt. Aufgrund des höheren Wasseraufkommens und des damit verbundenen Verdünnungsfaktors in der Emmer könnte die Situation auf dem ersten Blick weniger dramatisch erscheinen, doch  ist auf jeden Fall Vorsicht geboten. Fischereibiologen sind derzeit noch damit beschäftigt die Folgewirkungen zu ermitteln.

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Es geschah kurz nach vier Uhr in Bodenwerder

 

Einbrecher liessen alles fallen - Alarmanlage vertrieb den nächtlichen "Besuch" in einer Shell-Tankstelle

 

Bodenwerder (wbn). Diese Alarmanlage hatte ihren Zweck erfüllt: Als Einbrecher in die Shell-Tankstelle bei Bodenwerder eindrangen, schlug die Anlage unverzüglich Alarm.

 

Die nächtlichen "Besucher" zeigten sich so überrascht, dass sie alles stehen und liegen liessen, was sie dabei hatten. Die kurz darauf eintreffende Polizeistreife fand noch weggeworfenes Diebesgut. Hier der Polizeibericht zu dem Einbruch, der sich gestern ereignet hatte. Offensichtlich von der Alarmanlage überrascht wurden noch unbekannte Einbrecher am frühen Sonntagmorgen, kurz nach vier Uhr, in der Shelltankstelle in Bodenwerder in der Rühler Straße.

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70 Aussteller boten ein abwechslungsreiches Programm

Reife Leistung: Die Emmerthaler Leistungsschau - rund 9.500 Besucher zog es ins Schulzentrum

Emmerthal (wbn). Glückwunsch Emmerthal! Gut 9.500 Besucher konnte die Emmerthaler Gewerbe- und Leistungsschau am Wochenende registrieren und damit eine neue Bestmarke aufstellen.

Volker Brodhage als Vorsitzender der Interessengemeinschaft Gewerbe Emmerthal zeigte sich in seiner persönlichen Bilanz hochzufrieden. War die mit siebzig Ausstellern auch von der Ausstellerseiteher gut bestückte Großveranstaltung im Schulzentrum von Emmerthal am Samstag bereits gut frequentiert, so erhöhte sich am Sonnabend die Zahl der Messebesucher nochmals beträchtlich. Brodhage: „Das hatte fast schon Volksfestcharakter“.

Auch ein Treffpunkt für die Region Weserbergland

Es waren vor allem Familien, die sich am Sonntag nach dem Mittagessen einfanden. Auch nutzten viele Besucher die Gelegenheit alte Bekannte aus der Region Weserbergland wieder zu sehen. Die Interessengemeinschaft hatte ihr an sich gelungenes Konzept, das sich durch eine gute Mischung der Aussteller auszeichnet, nochmals optimiert und erstmals eine begleitende Vortragsreihe angeboten. Auch wurde die Zahl kleiner Vorführungen erhöht. Feuerwehr und Hundeschule zogen mit ihren kurzweiligen Vorführungen die Aufmerksamkeit der Besucher auf sich.

Die Pause von drei Jahren hat sich bewährt

 

Die nächste Messe wird wieder in drei Jahren stattfinden. Brodhage zu den Weserbergland-Nachrichten.de: „Diese Zeitspanne hat sich bewährt, die Messebesucher können in diesem Rhythmus auch stets etwas Neues erwarten.“

 

 

23 Jahre alter Passat-Fahrer wollte auf der Straße wenden

 

Biker aus Salzhemmendorf stirbt unter der Leitplanke - Drei Motorrad-Fahrer geraten in ein Wendemanöver 

 

Rottmündetal/Salzhemmendorf (wbn). Der Tod eines 29 Jahre alten Motorradfahreres (Suzuki) aus Salzhemmendorf überschattet dieses Wochenende im Weserbergland.  Das Wendemanöver eines Passatfahrers auf der Landesstraße 549 wurde dem Biker aus Salzhemmendorf zum Verhängnis.

 

Nachdem sein Vordermann - ebenfalls ein Motorradfahrer - bereits in den quer zur Fahrbahn stehenden Pkw gekracht war, versuchte er mit einem Ausweichmanöver dem drohenden Aufprall zu entkommen und schleuderte dabei unter eine Leitplanke. Dabei zog er sich die tödlichen Verletzungen zu. Er starb noch an der Unfallstelle. Bei dem tödlich verunglückten Motorradfahrer soll es sich nach Informationen der Weserbergland-Nachrichten.de um Klaus M. aus dem Salzhemmendorfer Bergdörfchen Osterwald handeln. Ein dritter Biker (Triumph)  stürzte ebenfalls, erlitt aber nur wie der erste Fahrer leichte Verletzungen. Der Passatfahrer (23) erlitt einen Schock, als er sah wie der Motorrad-Pulk in sein Wendemanöver geriet. Hier der Bericht der Holzmindener Polizei: Zu einem tragischen Verkehrsunfall kam es am gestrigen späten Samstagnachmittag im Rottmündetal zwischen Neuhaus und Boffzen im Landkreis Holzminden. Ein 29-jähriger Kradfahrer aus Salzhemmendorf wurde dabei getötet. Zwei weitere Kradfahrer sowie der Fahrer und die Beifahrerin eines PKW wurden leicht verletzt.

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Sieger-Gene pur: Das Hightech-Gerät und die ehrgeizige Rudermannschaft aus Hameln

Heute in Polle zu Wasser gelassen - und demnächst in Frankfurt ins Rennen geschickt: Der auf "Sparkasse Weserbergland" getaufte neue Renn-Achter

Aus Polle berichtet Ralph Lorenz

Polle/Bodenwerder/Hameln (wbn). Hier ist er, der neue Hamelner Rennachter mit den Siegergenen für die Bundesliga der Ruderer! Heute Mittag in Polle ganz offiziell getauft, ruderte sich der Rennachter des 125 Jahre alten Hamelner Rudervereins Weser schon mal Richtung Rattenfängerstadt für die kommenden Herausforderungen auf der Weser warm.

Das schnittige Sportgerät mit der Bezeichnung „R 86 Aluminium“ liegt gut im Wasser, ist aus Kohlefaser-Hightech-Material und auf den Namen „Sparkasse Weserbergland“ von Friedrich-Wilhelm Kaup, dem Vorstandsvorsitzenden des größten Kreditinstitutes im Landkreis Hameln-Pyrmont, standesgemäß mit Sekt getauft worden. Dass es auch von oben schüttete und der stellvertretende Landrat Thorsten Kellner im strömenden Regen dem Sparkassen-Festredner den Schirm hielt, konnte nur als gutes Zeichen gedeutet werden. Hameln-Pyrmonts Landrat Rüdiger Butte war ebenfalls da und wurde von dem Poller Bürgermeister freudigst begrüßt – als Aufsichtsratsvorsitzender des Sponsors Sparkasse Weserbergland und nicht in erster Linie als Landrat, wie schelmisch und nicht ohne Schmunzeln angemerkt wurde.

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